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Untersuchung: Doping im australischen Sport verbreitet

Sydney (dpa) - Doping ist im australischen Sport weit verbreitet. Zudem gibt es Verbindungen des Sports zur organisierten Kriminalität. Das sind die Resultate einer einjährigen Untersuchung der australischen Verbrechens-Kommission.

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Sportministerin Kate Lundy (M) will die Betrüger im australischen Sport entlarven. Foto: Lukas Coch Foto: dpa

In dem am Donnerstag vorgestellten Bericht wird ein erschreckendes Bild über den Zustand des Sports in Australien gezeichnet. «Die Ergebnisse sind schockierend und werden die australischen Sportfans abstoßen», sagte Justizminister Jason Clare in der Hauptstadt Canberra.

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Neben den üblichen Doping-Mitteln nutzten Sportler sogar Substanzen, die nicht für den menschlichen Gebrauch zugelassen sind, heißt es in dem Bericht. Auch geht die Kommission davon aus, dass die organisierte Kriminalität den Profisport unterwandert habe. So sollen unter anderem Spiele für Wetten manipuliert worden sein.

Clarke wollte keine Namen von Sportlern und Vereinen nennen, um die Strafverfolgung nicht zu gefährden. «Wenn du betrügen willst, werden wir dich kriegen. Wenn du manipulieren willst, werden wir dich kriegen», kündigte Australiens Sportministerin Kate Lundy an.

Bericht bei der Australischen Anti-Doping-Agentur