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Unterwasser-Roboter forscht in der Arktis

Ein Roboter auf dem Meeresboden
Roboter Tramper braucht neue Batterien, um wieder in der Tiefsee fahren zu können. Foto: Alfred-Wegener-Institut/dpa Foto: dpa

Tramper ist ein Unterwasser-Roboter. Vor Kurzem war er in der Arktis unterwegs, unter dem Eis tief unten auf dem Meeresboden. Dort sollte er messen, wie viel Sauerstoff die Tiefsee enthält. Forscher können daran sehen, wie viele winzig kleine Lebewesen dort leben. Man sagt auch Mikro-Organismen dazu. Das sind unter anderem Bakterien.


Diese Bakterien ernähren sich von Algen und toten Tieren, die auf den Meeresboden sinken, erklärt eine Expertin. Um diese verwerten zu können, brauchen die Bakterien Sauerstoff. Viel Sauerstoff am Meeresboden bedeutet: Es gibt wenig Mikro-Organismen. Wenig Sauerstoff bedeutet: Es gibt viele Mikro-Organismen. Denn diese verbrauchen den Sauerstoff beim Fressen.

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Mithilfe der Messungen wollen die Forscher die Tiefsee der Arktis besser verstehen. Und sie wollen herausfinden: Was passiert mit dem Leben dort, wenn das Meereis dünner wird oder komplett schmilzt?

Gerade muss Tramper eine Pause einlegen. Er braucht neue Batterien. Deshalb haben Forscher ihn vom Meeresboden zurück auf ihr Schiff geholt. Dabei bemerkten sie: Tramper ist kaputt, er muss repariert werden. Danach soll er zurück ins Meer. Die Forscher hoffen, dass er noch ein Jahr lang dort herumfährt und Messungen liefert.