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Unterwegs in verzweigten Tunneln

Der Kellerführer
Hannes Ziener führt durch die Tunnelgänge. Foto: Daniel Karmann/dpa Foto: dpa

Für gekühlte Getränke wurde man im Mittelalter erfinderisch. So bauten einige clevere Menschen ein riesiges Netz aus verbundenen Kellern und Hallen. All das befindet sich unter der Erde. Es zu bauen, dauerte mehrere Hundert Jahre.


Weil heutzutage Kühlschränke bei uns normal sind, braucht man solche Keller eigentlich nicht mehr für Lebensmittel. Deswegen kann man sich die alten Kühlräume in der Stadt Nürnberg anschauen.

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Ein Mann, der viel über die alten Keller weiß, ist Hannes Ziener. Regelmäßig zeigt er Interessierten, wie das riesige Netz aus Kellern entstanden ist: Steinmetze schlugen mit Hammer und Meißel die Hallen in den Felsen. Die Fläche ist so groß wie mehrere Fußballfelder.

Mut muss man schon haben, wenn man die Keller anschauen will. Es ist dunkel und kühl. Wer den Grusel aber überwindet, bekommt Einblicke in die Nürnberger Unterwelt.