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Thomas Siegel vom »Arbeitskreis Waldbahn« des Historischen Vereins nahm vom Rauschberger-Vorstand Johannes Stief die Fundstücke entgegen. (Foto: Schick)

Unverhoffte Fundstücke für die Ausstellung »100 Jahre Waldbahn Ruhpolding - Reit im Winkl«

Ruhpolding – Zwei völlig mit Rost überzogene Eisenplatten, die fast als »altes Graffl« im Alteisen-Container gelandet wären, bekommen verstärkte Aufmerksamkeit. Rauschberger-Vorstand Johannes Stief konnte die beiden Objekte im Rahmen des Waldfests in der Laubau an Thomas Siegel vom »Arbeitskreis Waldbahn« des Historischen Vereins übergeben.

Die zunächst nicht zuzuordnenden Fundstücke mit langen Stiften waren im Zuge von Kabelbauarbeiten gleich hinter der Vereinsalm zum Vorschein gekommen und am Rand abgelegt worden. Nach kurzem Rätselraten ging dem Vorstand sowie Waldfest-Küchenmeister Christian Haller ein Licht auf: Die beiden Relikte konnten nur von der ehemaligen Waldbahn Ruhpolding-Reit im Winkl stammen, deren Trasse ganz in der Nähe entlang führte.

Für Waldbahn-Spezialist Thomas Siegel, der die Teile dankend in Empfang nahm, bedeutet der Fund ein weiteres Mosaiksteinchen im Hinblick auf die Ausstellung »100 Jahre Waldbahn Ruhpolding - Reit im Winkl« in der Alten Schule in Ruhpolding, von 2. September bis 3. Oktober.

ls