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Unwetterkatastrophe in Kolumbien: Mehr als 200 Tote

Mocoa (dpa) - Mindestens 206 Menschen sind im Süden Kolumbiens bei Überschwemmungen und Erdrutschen ums Leben gekommen. In der Stadt Mocoa traten nach heftigem Regen gleich drei Flüsse über die Ufer. Die Wasser- und Schlammmassen rissen ganze Viertel mit. Rund 200 Einwohner wurden verletzt, rund 400 werden vermisst. Präsident Juan Manuel Santos reiste in die Region und sprach von einer Tragödie. Mocoa ist auf dem Landweg nicht mehr zu erreichen - zwei Brücken sind zerstört. Die Fluten überraschten die Menschen teils im Schlaf.

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