Urgesteine verlassen Brigade 23

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Stabsfeldwebel Riederer (l.), Stabsfeldwebel Havel (2.v.l.) und Oberstleutnant Eisenreich (2.v.r.) bei der Verabschiedung durch den Chef des Stabes (r.).
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Brigadegeneral Keller steckt Oberstleutnant Scheuerer die Ehrennadel ans Revers. (Fotos: Bundeswehr)

Bad Reichenhall – Mit Ablauf des 31. März wurden Oberstleutnant Norbert Scheuerer und Stabsfeldwebel Thomas Riederer in den Ruhestand versetzt.


Nach mehr als 40 Jahren aktiver Dienstzeit verlässt mit Oberstleutnant Scheuerer ein hoch erfahrener Stabsoffizier die Streitkräfte. Er war in verschiedenen Verwendungen, unter anderem als Kompaniechef und stellvertretender Bataillonskommandeur, eingesetzt. Seit 2003 führte er erfolgreich die Personalabteilung der Gebirgsjägerbrigade 23 und beriet den Brigadekommandeur in allen Personalangelegenheiten.

Mehr als 1 200 Tage verbrachte er in insgesamt fünf Auslandseinsätzen. Für seine besonderen Verdienste zeichnete der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Maik Keller, Oberstleutnant Scheuerer mit der Ehrennadel der Gebirgsjägerbrigade 23 aus. Stabsfeldwebel Riederer war über drei Jahrzehnte Angehöriger der Gebirgs-jägerbrigade 23 als Heeresbergführer, Gruppen- und Zugführer, als Kompanietruppführer sowie als Stabsdienstfeldwebel im Brigadestab. Mit dem waschechten Oberpfälzer verlässt ein besonderer Charaktermensch und vorzüglicher Kamerad die Streitkräfte.

Im Rahmen des Quartalsappells verabschiedete der Chef des Stabes, Oberstleutnant i.G. Sebastian Klima, Oberstleutnant Sebastian Eisenreich, der die Altersgrenze für Reserveoffiziere erreicht hat. Oberstleutnant Eisenreich war in den letzten Jahren im Rahmen mehrerer Reserveübungen im Brigadestab eingesetzt.

Mit Stabsfeldwebel Oliver Havel verlässt ein ebenfalls langjähriger Angehöriger den Brigadestab. Der ausgebildete Sanitätsfeldwebel, der viele Jahre als rechte Hand die verschiedenen Brigadeärzte im Stab unterstützt hatte, wechselt nun zur Sanitätsakademie nach München.

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