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US-Spähaffäre treibt Regierungen in Berlin und Washington um

Berlin (dpa) - Neue Verunsicherung in der Ausspähaffäre: Die USA setzen neben ihrem weltweiten Datenüberwachungsprogramm «Prism» eine Datenbank mit exakt dem gleichen Namen für den Nato-Einsatz in Afghanistan ein. Obwohl Bundeswehrgenerale in hohen Nato-Strukturen vertreten sind, wusste die Bundesregierung nach eigenen Angaben bis zu einem «Bild»-Zeitungsbericht davon nichts. Regierung und der Bundesnachrichtendienst betonten aber, es handele sich um zwei völlig unterschiedliche Programme. Inzwischen wächst in den USA der Protest gegen die massive Überwachung von Internet- und Telefonverkehr.

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