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Verband IBSF verzichtet auf Sperre für Olympiasieger

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Alexander Subkow
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Alexander Subkow, inzwischen Präsident des russischen Verbandes, kann seinen Tätigkeiten nachgehen, bleibt für Olympia jedoch gesperrt. Foto: Alexander Zemlianichenko Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die unabhängige Anhörungskommission des Bob- und Skeleton-Weltverbandes (IBSF) verzichtet weiterhin auf eine Dopingsperre für die russischen Olympiasieger Alexander Subkow und Alexander Tretjakow.


Damit stellt sich die Kommission gegen das Internationale Olympische Komitee (IOC), das beide Akteure neben 23 weiteren Sportlern aus Russland lebenslang von den Olympischen Spielen ausgeschlossen und die Ergebnisse von Sotschi 2014 aberkannt hat.

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Das IBSF-Gremium akzeptiert die Urteilsbegründung der IOC-Oswald-Disziplinarkommission jedoch nicht. Dass die Aussagen des früheren russischen Laborchefs Grigori Rodschenkow als Beweise anerkannt werden, verstoße womöglich gegen internationales Gesetz, hieß es in der Begründung. Das IBSF-Exekutivkomitee will die Entscheidung seines Gremiums aber vom Internationalen Sportgerichtshof CAS überprüfen lassen.

Vorerst können Bob-Doppel-Olympiasieger Subkow, der inzwischen Präsident des russischen Verbandes ist, und Skeleton-Champion Tretjakow weiter in den Weltcups ihren Tätigkeiten nachgehen. Für Olympia bleiben sie jedoch gesperrt. Ohnehin wurde das CAS vom Großteil der gesperrten russischen Athleten angerufen, dabei soll noch vor den Winterspielen eine Entscheidung fallen.

IBSF-Mitteilung