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Verbotene Jagd auf kostbare Fische

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Totoabas
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Fischer und Schmuggler haben es auf die Totoaba abgesehen. Foto: Semarnat/dpa Foto: dpa

Manche Menschen jagen Tiere, obwohl diese vom Aussterben bedroht sind. Wilderer in Afrika haben es etwa auf das Horn des Nashorns abgesehen.


Vor der Westküste Mexikos machen einige Fischer Jagd auf kostbare Fische: die Totoabas.

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Der Grund: Für die Schwimmblase dieser Fische zahlen manche Leute unheimlich viel Geld. Sie glauben, das Organ habe unter anderem heilende Kräfte. Durch ihre Schwimmblase können viele Fische regungslos im Wasser verharren, ohne auf den Boden zu sinken.

Die Jagd auf Totoabas ist eigentlich verboten. Doch der Fisch bringt so viel Geld, dass sich Fischer sogar mit der Polizei anlegen, um ihn zu fangen.

Inzwischen sind die Totoabas vom Aussterben bedroht. Auch andere Meerestiere sind dort gefährdet. In den Netzen der Totoaba-Fischer verfangen sich etwa auch Schildkröten und Schweinswale. Polizei und Umweltschützer versuchen deshalb, die Netze zu entfernen und die Gegend besser zu schützen.

Informationen zur Totoaba

Ecowatch, illegaler Fang von Totoaba

Totoaba auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten

Projekt zur Entfernung von Geisternetzen

Earth Ocean Farm

Artikel World Aquaculture Society