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Vereitelte islamistische Sprengstoffanschläge in Deutschland

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Mutmaßlicher Al-Kaida-Terrorist
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Einer der im April 2011 in Düsseldorf festgenommenen mutmaßlichen Al-Kaida-Mitglieder wird am Bundesgerichtshof in Karlsruhe vorgeführt. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv Foto: dpa

Chemnitz (dpa) - In den vergangenen Jahren wurden mehrere islamistische Sprengstoffanschläge in Deutschland vereitelt. Einige aufsehenerregende Fälle:


September 2007: Die islamistische Sauerland-Gruppe wird gefasst. Die vier Mitglieder werden wegen geplanter Terroranschläge auf Diskotheken, Flughäfen und US-Einrichtungen in Deutschland zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt.

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April 2011: Ermittler nehmen in Düsseldorf drei mutmaßliche Al-Kaida-Mitglieder fest, die einen Sprengstoffanschlag in Deutschland geplant hatten. Im Dezember 2011 wird ein vierter Verdächtiger gefasst. Die Männer müssen mehrere Jahre ins Gefängnis.

Februar 2016: Die Polizei kommt einer mutmaßlichen Terrorzelle auf die Schliche und schlägt gleichzeitig in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zu. Die vier Verdächtigen hatten womöglich einen Anschlag in Berlin geplant.

Juni 2016: Spezialkräfte der Polizei nehmen drei mutmaßliche Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Brandenburg fest. Sie sollen einen Anschlag in der Düsseldorfer Altstadt geplant haben.

September 2016: Ein 16-jähriger Flüchtling aus Syrien wird von der Polizei in Köln festgenommen. Laut den Ermittlern hatte er einen Sprengstoffanschlag geplant und von einem Chatpartner im Ausland Anweisungen zum Bombenbau erhalten.