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Verheerende Unwetter in Japan: 250 000 müssen Häuser verlassen

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Fukuoka
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Überflutete Felder und Höfer in der Provinz Fukuoka: Nach Medienangaben fanden bei den Unwettern im Süden Japans mehr als 20 Menschen den Tod. Foto: Fukuoka Feuerwehr Foto: dpa
Unwetter in Japan
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Überflutungen und Schlammlawinen haben in Japan viele Todesopfer gefordert. Foto: Japan Self Defense Forces Foto: dpa
Kumamoto
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Auch die Ortschaft Aso in der Präfektur Kumamoto ist weitgehend überflutet. Foto: Fukuoka Feuerwehr Foto: dpa
Erdrutsch in Aso
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In Aso zerstörten Erdrutsche zahlreiche Gebäude. Foto: Feuerwehr Fukuoka Foto: dpa
Helfer
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Soldaten der Selbstverteidigungskräfte helfen in Aso bei der Suche nach Vermissten. Foto: Japanische Selbstverteidigungskräfte Foto: dpa
Aso
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Nach den gewaltigen Überschwemmungen auf Japans südlicher Hauptinsel Kyushu wurde vielerorts das Militär gerufen. Foto: Japanische Selbstverteidigungskräfte Foto: dpa

Tokio (dpa) - Auf Japans südlicher Hauptinsel Kyushu gehen die heftigen Unwetter weiter - die Behörden forderten inzwischen fast 250 000 Bürger auf, ihre Häuser zu verlassen. Mindestens 21 Menschen sind bei dem Rekordregen schon ums Leben gekommen.


Acht Menschen wurden am Samstag noch vermisst. Die Niederschläge lösten Schlammlawinen aus, Flüsse traten über die Ufer und überschwemmten mehrere Wohngebiete und Ackerland. Die Meteorologen warnten vor weitere Überflutungen und Erdrutschen.

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Allein in der Region Fukuoka wurden etwa 190 000 Menschen aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Am frühen Samstagmorgen wurden dort drei Menschen von Schlamm begraben. Zunächst konnten nur zwei von ihnen gerettet werden. Eine 83-jährige Frau wurde weiter vermisst, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete.

Die Ausmaße der Regenfälle auf Kyushu seien beispiellos, teilte der Wetterdienst mit. Die Rekordniederschläge hatten in den vergangenen Tagen Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst. Schlammlawinen rissen Autos und Wohnhäuser mit.

Der Gouverneur der Präfektur Oita, Katsusada Hirose, bat das Militär um Unterstützung. Meteorologen erwarten in Teilen Kyushus bis Sonntagmorgen Regenfälle von bis zu 80 Millimeter pro Stunde.