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Verkehrsbehinderungen in Ramsau vorprogrammiert

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Die Bauarbeiten in Ramsau laufen bereits. (Foto: Klein)

Ramsau – Die Bauarbeiten am Kreisverkehr in Ramsau an der B 305/Im Tal werden sich bis Herbst ziehen, am Ende muss auch hier für Asphaltierungsarbeiten gesperrt werden.


»Das ist ein mammuthaftes Projekt«, sagte Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein. Drei Millionen Euro kosten die Bauarbeiten. 2,6 Millionen übernehmen Bund und Freistaat, 400 000 Euro muss die Gemeinde Ramsau aufbringen. »Allerdings ist das Projekt in weiten Teilen förderungsfähig, sodass die Gemeinde nicht ganz auf den Kosten sitzen bleibt«, so Bambach. So seien Gehweg, Querungshilfen und Bushaltestelle förderungsfähig, auch die Linksabbiegespur ins Wohngebiet (wir berichteten). Lediglich die Linksabbiegespur, die aus Richtung Ramsau an der B 305 in das Gewerbegebiet »Reichlfeld II« angelegt wird, kann nicht mit Fördergeldern bezahlt werden. »Verkehrsbehinderungen können wir aber nicht ausschließen«, erklärt Bambach. Allerdings sei die Verkehrsbelastung in Ramsau nicht so hoch wie beispielsweise an der B 20.

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Die Einmündung war in den Jahren 2012 bis 2014 unfallauffällig – ein Kreisverkehr soll in Zukunft aber für mehr Sicherheit sorgen. In Richtung Reichlfeld soll ein langer Fahrbahnteiler gebaut werden, zudem wird die Gemeinde am Kreisverkehr und etwa auf Höhe der Berchtesgadener Straße 17 jeweils ein Ortsschild aufstellen.

Damit wird die B 305 in diesem Abschnitt auf 50 km/h begrenzt. Zusätzlich wird ein Radweg bis zur Wimbachbrücke ausgebaut. Dafür wird der bestehende Sandweg auf 2,5 Meter verbreitert und asphaltiert. Lena Klein