Verkehrsinsel am Einmündungsbereich angeregt

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Zu einem Unfallschwerpunkt hat sich aus Sicht einiger Gemeinderäte der Einmündungsbereich von der Staatsstraße 2105 nach Weibhausen entwickelt. (Foto: Caruso)

Wonneberg – In der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtete Bürgermeister Martin Fenninger, dass die Gemeinde auf Wunsch des Gemeinderats eine Verkehrsschau für den Einmündungsbereich von der Staatsstraße 2105 in den Ortsteil Weibhausen beantragen wird. »Bei einer Verkehrsschau prüfen die Behörden die Verkehrssituation vor Ort. Dabei können wir unsere Bedenken vortragen und deutlich machen, wo wir ein Sicherheitsproblem sehen.«


Damit entsprach Bürgermeister Martin Fenninger einer Bitte des Gemeinderats, er möge die zuständige Verkehrsbehörde davon in Kenntnis setzen, dass sich der Einmündungsbereich von der Staatsstraße 2105 in den Ortsteil Weibhausen zu einer Gefahrenstelle entwickelt habe. Unter anderem berichtete Ratsmitglied Helmut Helmberger schon in früheren Sitzungen von einigen Unfällen. Auslöser dafür sei, dass die Fahrzeuge, die aus Richtung Traunstein kommend nach Weibhausen abbiegen wollen, trotz durchgezogener Linie immer wieder von nachfolgenden Fahrzeugen überholt werden. »Das ist besonders gefährlich für die Autos, die von Weibhausen herkommend in die Staatsstraße einfahren wollen«, sagte Helmberger, der als bisheriger zweiter Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr auch von zwei Einsätzen der Wehr an dieser Stelle zu berichten wusste. Daher regte er an, auf der Staatsstraße kurz vor dem Einmündungsbereich eine Verkehrsinsel anbringen zu lassen, die zum einen die Geschwindigkeit bremst und zum anderen das Überholen deutlich erschwert.

Beschlüsse, die in nicht öffentlicher Sitzung getroffen worden sind, gab Bürgermeister Martin Fenninger ebenfalls bekannt. Dabei handelte es sich vorwiegend um Auftragsvergaben. Die meisten davon betreffen Arbeiten, die beim Bau des neuen Wonneberger Bürgerhauses anfallen.

So vergab die Gemeinde den Auftrag zum Einbau der neuen Küche an die Firma Chefs Culinar Süd GmbH & Co. KG aus Zusmarshausen im Landkreis Augsburg. Das Unternehmen wird die Küche zum Brutto-Preis von rund 47.500 Euro einbauen. Der Auftrag für die Trockenbauarbeiten ging an die Firma von Frank Kiel aus Hammerau / Ainring. Kiel hatte dafür beim entsprechenden Ausschreibungsverfahren ein Angebot von circa 61.550 Euro abgegeben und den Zuschlag erhalten. Die mobilen Trennwände liefert und montiert die Abopart GmbH & Co. KG, ein mittelständischer Industriebetrieb aus dem Raum Oldenburg. Dafür verlangt Abopart etwa 47 500 Euro brutto. Der Auftrag über eine höhenverstellbare Bühne wurde an die Firma »Mott Mobile Systeme« aus Tauberbischofsheim zum Brutto-Angebotspreis von rund 12.700 Euro vergeben.

Zum Bau einer Zisterne mit Absetzschacht wurde ein Nachtragsangebot eingeholt. Dies kam von der Firma Scharrer aus Palling. Das Unternehmen will die Zisterne und das Absetzbecken zum Preis von knapp 12.480 Euro erstellen. »Weiter lag ein Nachtragsangebot zum Einbau eines Fettabscheiders vor«, informierte Bürgermeister Fenninger. »Hier wurde der Auftrag ebenfalls an die Firma Scharrer aus Palling mit einer Angebotssumme von brutto 14.132,86 Euro erteilt.«

Darüber hinaus vergab die Gemeinde auch Planungsleistungen für den weiteren Breitbandausbau in ihrem Gebiet. Laut Bürgermeister hat man das Planungsbüro IK-T Mansdorfer und Hecht aus Regensburg mit Planungsleistungen zur weiteren Realisierung eines leistungsfähigen Breitbandnetzes in Wonneberg betraut.

Das vorliegende Angebot enthalte unter anderem Leistungen für das Erstellen eines Masterplans für das gesamte Gemeindegebiet, für flächendeckende Mobilfunkmessungen und für den Anschluss der Grundschule an das Glasfasernetz. Für diese Planleistungen verlange dieses Ingenieurbüro für Telekommunikation gut 26.000 Euro. Glücklicherweise fördere der Staat dies zu hundert Prozent über die Richtlinie »Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland«. Somit entfielen bei den Planungen keine Kosten auf die Gemeinde, sagte Martin Fenninger.

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