Verkehrspolizei zieht manipulierten rumänischen Lkw aus dem Verkehr

Eine Polizistin hält eine rote Winkerkelle in die Höhe
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Eine Polizistin hält während einer Polizeikontrolle eine rote Winkerkelle in die Höhe. Foto: Sebastian Willnow/zb/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Traunstein/Altenmarkt – Am Dienstagvormittag fiel einer Streife der Verkehrspolizei Traunstein auf der Bundesstraße 304 zwischen Traunstein und Altenmarkt ein rumänischer Sattelzug auf, der bereits im Herbst des vergangenen Jahres wegen Manipulationen am EG-Kontrollgerät in Erscheinung getreten war. Während der anschließenden Verkehrskontrolle konnten die Beamten mehrere Verstöße feststellen.


Aufgrund der enormen Laufleistung von über einer Million Kilometer konnten die Beamten einige technische Mängel ermitteln. Der Lkw war zudem seit mehreren Monaten nicht mehr zugelassen und hatte keine Haftpflichtversicherung. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für schwere Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen wurde mehrfach deutlich überschritten. Des weiteren konnte der 55-jährige iranische Fahrer, zugleich Geschäftsführer der rumänischen Spedition, keine gültige Lizenz für den gewerblichen Güterverkehr vorweisen. Im Laufe der Kontrolle stellte sich heraus, dass der selbstfahrende Unternehmer nach wie vor die Stromversorgung des Tachographen seines LKWs streckenweise kappte, um eine korrekte Aufzeichnung seiner teils deutlich zu langen Lenkzeiten zu verhindern.

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Die Weiterfahrt wurde dem Unternehmer an Ort und Stelle untersagt, die amtlichen Kennzeichen der Zugmaschine und beweiserhebliche Gegenstände sichergestellt. 

fb/red 


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