Verkehrssicherheit an Knotenpunkt in der Stadt steigt

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Für die Rechtsabbieger, die von der Staatsstraße 2105 auf die Bundesstraße 306 fahren, gilt die Ampel nicht, die den Verkehr an der Einmündung regelt. Allein Schilder »Vorfahrt gewähren« sind zu beachten. Immer wieder ereignen sich an diesem Knotenpunkt Unfälle. Das Staatliche Bauamt schafft nun eine Einfädelspur. (Foto: Pültz)

Traunstein – Eine Einfädelspur an der Einmündung der Staatsstraße (St) 2105 in die Bundesstraße (B) 306 schafft das Staatliche Bauamt Traunstein. Die Errichtung des Beschleunigungsstreifens auf der B 306 beginnt nach Angaben von Baudirektor Peter Maltan am Montag und dauert rund zwei Wochen. Die Staatsstraße, die in diesem Bereich Salinenstraße heißt, ist in dieser Zeit im Bereich der Einmündung in die Bundesstraße gesperrt, die Umleitung ausgeschildert.


Obwohl eine Ampel den Verkehr an der Einmündung der Staats- in die Bundesstraße regelt, ereignen sich immer wieder Unfälle. Rechtsabbieger, die von Traunstein kommen und zur Autobahn oder nach Siegsdorf fahren wollen, haben oft, bedingt durch starken Verkehr, schlechte Sicht und sind unachtsam. Die Einfahrt in die Bundesstraße liegt außerhalb der Signalisierung durch die Ampel. »Die Staatsstraße 2105 mündet recht spitzwinklig in die B 306 ein«, so Maltan. »Dadurch sind die Sichtbeziehungen von den wartepflichtigen Verkehrsteilnehmern in der Salinenstraße auf die bevorrechtigten Verkehrsteilnehmer im Zuge der B 306 eingeschränkt. Durch diese Situation kommt es an dieser Stelle vermehrt zu Unfällen.«

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit werde an dem Knotenpunkt nun eine Einfädelspur auf der B 306 nachgerüstet, so der Baudirektor im Staatlichen Bauamt weiter. Über den Beschleunigungsstreifen werden die Verkehrsteilnehmer, die sich von Traunstein in Richtung Siegsdorf begeben wollen, seinen Angaben zufolge dann »wesentlich sicherer und leichter« in die Bundesstraße 306 einfahren können.

Die Errichtung der Einfädelspur erfolgt voraussichtlich in der Zeit vom 7. bis zum 18. Juni. In dieser Zeit werden die Verkehrsteilnehmer, die von Traunstein kommen und in Richtung Autobahn fahren wollen, über die Siegsdorfer Straße umgeleitet. Der Verkehr auf der B 306 von Siegsdorf kommend mit Zielrichtung Traunstein wird über den Kreisverkehr Heilig Geist geführt.

Auf diese erste Baumaßnahme folgt noch eine zweite: Nach der Errichtung der Einfädelspur setzt das Staatliche Bauamt die B 306 in einem Teilbereich instand. Die Bundesstraße wird von der Einmündung der Südspange bis zur Einmündung der Sparzer Straße auf Vordermann gebracht. Gegeben sind viele Schäden in Form von Rissen und Unebenheiten. Das Staatliche Bauamt lässt die beschädigten Asphaltschichten abfräsen und durch eine neue, verschleißfeste Binder- und Deckschicht ersetzen. Die Sperrung der Bundesstraße 306 wird auch genutzt, um die Deckschicht in einem Teilbereich der St 2105 zu erneuern. Hier wird von der Einmündung in die B 306 bis zur Einmündung der Reiffenstuelstraße ebenfalls eine neue Verschleißschicht aufgebracht.

Die Instandsetzungsarbeiten beginnen, so die Planung, am 21. Juni und enden am 9. Juli. Der Verkehr wird in dieser Zeit weiträumig umgeleitet. Verkehrsteilnehmer aus Richtung der A 8 und Siegsdorf werden über die Südspange, die Franz-Xaver-Steber-Straße, nach Haslach und von dort nach Traunstein umgeleitet. Der Verkehr aus Richtung Freilassing und Teisendorf wird beim Kreisverkehr in Heilig Geist über die Nordumfahrung von Traunstein zum Knoten Traunstein Nord geführt.

»Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis, dass für die Umleitung des Bundesstraßenverkehrs die innerstädtischen Straßen wie zum Beispiel die Siegsdorfer Straße und die Reiffenstuelstraße nicht geeignet sind, diesen Verkehr aufzunehmen«, so Baudirektor Peter Maltan. Um den Schleichverkehr zu verhindern, werden die Siegsdorfer Straße und die Reiffenstuelstraße während der Asphaltierungen nur für den Anliegerverkehr frei befahrbar sein.