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Verlegung auf den Jenner: Herbstmarkt auf 1800 Metern Höhe

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Königssee: Herbstmarkt auf dem Jenner in 1800 Metern Höhe
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Das Team der Jennerbahn und des Hohenfried e.V. freuen sich auf den neuen Herbstmarkt in luftigen Höhen. (Foto: Hohenfried)

Schönau am Königssee – Der Hohenfrieder Herbstmarkt findet in diesem Jahr auf neuem Terrain statt: Vom 30. September bis zum 7. Oktober können sich Besucher Produkte aus Hohenfried im »Glashaus« in der Jenner-Bergstation ansehen.


In diesem Jahr ist es nicht möglich, den Herbstmarkt traditionell in Hohenfried stattfinden zu lassen. Als Franz Moderegger, Vorstand der Berchtesgadener Bergbahn AG, der durch seine frühere Tätigkeit nach wie vor mit den Menschen in Hohenfried tief verbunden ist, diese Nachricht erreichte, war seine Enttäuschung zuerst groß:

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»Die Absage des Herbstmarktes auf Hohenfried hat mich sehr traurig gestimmt. Als Alternative kam mir spontan die Idee, diesen doch in neuer Form auf den Jenner zu verlegen. Unser gesamtes Team war sofort begeistert.«

Gesagt, getan – jetzt heißt es in Kürze die Berchtesgadener Bergwelt zu genießen, dabei durch Hohenfrieder Handwerkskunst zu stöbern und sich davon inspirieren zu lassen. Freuen können sich alle Besucher in erster Linie auf die einzigartigen Menschen Hohenfrieds sowie die in echter Handarbeit hergestellten Produkte, die an der Bergstation zum Kauf angeboten werden.

Das Event- und Kulturprogramm des Marktes wird von der gewohnten Form in Hohenfried abweichen und in einem neuen, kleineren Format stattfinden. Gestaltet und begleitet wird es durch die Betreuten der Hohenfrieder Werkstätten, die damit täglich für Abwechslung sorgen. Von den Programmpunkten »Vielseitiges Holz«, »Schmankerln und Leckereien« bis zur »Faszination Kerzenwelt« ist alles mit dabei.

»Für Menschen mit Beeinträchtigungen bieten wir (GdB 50+) die Fahrt auf den Jenner und wieder ins Tal während des Herbstmarktes zum Nulltarif an. Das gilt auch für eine Begleitperson, sofern dies im Schwerbehindertenausweis (»B«) so eingetragen ist«, ergänzt Franz Moderegger.

Die Produkte für Heim und Garten sowie Spielzeug für Kinder, die die Hohenfrieder mit auf den Jenner nehmen, werden von rund 120 Menschen mit Behinderung, die täglich in den Werk- und Förderstätten arbeiten, in Handarbeit hergestellt. »Unsere Produkte stehen für Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit. Wir fertigen nicht maschinell, sondern in kunsthandwerklicher Produktion. Auch auf die Verwendung heimischer Rohstoffe, Nachhaltigkeit und Regionalität bei der Entstehung unserer Produkte geben wir besonders Acht«, so die Vorstände des Hohenfried e.V., Astrid Kreuzer und Nikolaus Perlepes. fb