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Vermisste Kinder kamen bei der Wiesnwache gut unter

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Foto: Polizeipräsidium OB Süd

Rosenheim – Herrlicher Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen bis in die Abendstunden begleiteten den ersten Familientag auf dem Rosenheimer Herbstfest.


Am Kindertag blieb es natürlich nicht aus, dass der ein oder andere Sprössling den Überblick verlor und seine Eltern suchte. Mit Gummibärchen und Kinderpolizeikellen waren die meisten Krokodilstränen schnell getrocknet und die Eltern hätten sich laut der Kinder mit der Abholung "ruhig no a bissl Zeit lassen" können.

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In den frühen Abendstunden brachten Wiesnbesucher ein 8-jähriges Mädchen zum Wachzimmer, da das Kind verzweifelt nach seinen Eltern suchte. Die Wiesnwache machte sich sofort auf die Suche nach den Eltern und konnte wenige Minuten später besorgte aber auch überglückliche Eltern ausfindig machen. Nach erfolgreicher Familienzusammenführung setzten die Beamten ihren Rundgang fort.

Glückliche Kinderaugen strahlten auch bei einem Besuch der Wiesnwache am Kinderkarussell. Stolz steuerte der 3-jährige Sebastian das Polizeiboot und warf für ein Foto mit PMín Bohrer und POM Thanner kurz den Anker. 

Vermutlich nicht ganz so erfreut dürften die Eltern aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim gewesen sein, als sie ihre beiden Töchter von der Polizeiinspektion Rosenheim abholten. Die 17-Jährigen wurden beim Rauchen vor einem Bierzelt angetroffen und einer Jugendschutzkontrolle unterzogen. Lügen haben kurze Beine und so auch die Altersangabe der Mädchen. Eine Überprüfung der Personalien brachte schnell die Wahrheit ans Licht. Beide waren noch minderjährig und mussten ihren Tabakvorrat herausrücken. Für Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren) ist das Rauchen in der Öffentlichkeit verboten.

Keinen Spaß versteht die Polizei bei aggressiven und pöbelnden Festbesuchern. Aufgrund ihres Verhaltens wird sich eine 20-jährige aus Bad Aibling demnächst strafrechtlich verantworten müssen. Die junge Frau stänkerte im Biergarten Gäste an und suchte Streit. Auf dem Weg zum Wachbüro wehrte sich die Frau mit Händen und Füßen und trat nach den Beamten. Auf die Widerstandshandlungen folgten noch wüste Beschimpfungen.