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Vermisstensuche mit Heli und Hunden in Inzell: Keine Spur von Einheimischen

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Foto: Symbolbild (FDL/Lamminger)

Inzell – Eine größere Vermisstensuche nach einem einheimischen Mann, bei der auch ein Hubschrauber und eine Hundestaffel im Einsatz war, musste am Freitagnachmittag leider ergebnislos unterbrochen werden.

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Update, Freitag, 16.50 Uhr:

Die Suchaktion nach einem vermissten Mann aus der Gemeinde Inzell, die in den frühen Nachmittagsstunden angelaufen war, ist mittlerweile ohne Erfolg unterbrochen worden. Das bestätigte die Polizei Ruhpolding auf Anfrage unserer Zeitung.

Bislang gibt es weder eine Spur von dem Vermissten noch irgendwelche Anhaltspunkte, wo sich dieser aufhalten könnte. Deshalb sei die Suche frühzeitig unterbrochen worden, so ein Sprecher der PI Ruhpolding. Im Einsatz waren neben einer Streifenbesatzung der Ruhpoldinger Polizei auch ein Hubschrauber sowie die Hundestaffel.

Die Suche werde – sofern es zwischenzeitlich keine neuen Anhaltspunkte gebe – wohl erst am Samstag fortgesetzt; bis dahin wird auch das weitere Vorgehen besprochen. Eine Personenbeschreibung gibt die Polizei bis dato noch nicht heraus. Dies werde, so eine Sprecherin des Präsidiums, von Fall zu Fall unterschiedlich gehandhabt. Hier habe man sich dagegen entschieden.

Erstmeldung, 14.35 Uhr:

Seit heute Nachmittag wird in der Gemeinde Inzell ein Mann vermisst. Inzwischen ist ein größerer Sucheinsatz angelaufen.

Der Mann werde seit wenigen Stunden vermisst, so eine Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Anfrage unserer Zeitung. Deshalb wurden bereits mehrere Einsatzkräfte der Polizei alarmiert, um die Gemeinde und umliegende Bereiche nach der verschwundenen Person abzusuchen.

Neben Fußtrupps und einer Hundestaffel wurde für die Einsatzkräfte am Boden auch Unterstützung aus der Luft angefordert: Eine Hubschrauber-Besatzung sucht das Gebiet großräumig von oben ab.

Um wen es sich bei dem Vermissten handelt, hat die Polizei noch nicht bekannt gegeben. Zunächst wird wie in solchen Fällen üblich eine Suchaktion eingeleitet, ein anschließender öffentlicher Fahndungsaufruf, um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung zu erhalten, ergeht nicht in jedem Fall sofort nach der Vermisstenmeldung. In diesem Fall habe man sich zunächst dagegen entschieden, so die Pressesprecherin des Präsidiums.

red

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