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Verschuldeter HSV muss Spieler verkaufen

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HSV-Verantwortliche
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Sportdirektor Oliver Kreuzer (l) und HSV-Präsident Carl-Edgar Jarchow müssen sparen. Foto: Axel Heimken Foto: dpa

Hamburg (dpa) - Fußball-Bundesligist Hamburger SV muss bis Ende der Transferfrist am 31. August seinen Kader deutlich verkleinern.


Nach Informationen der «Bild»-Zeitung müssen die Norddeutschen noch mehr als zehn Millionen Euro einnehmen. Bei einer Aufsichtsratssitzung wurde das ganze Ausmaß der Verschuldung des HSV deutlich, der in den vergangenen drei Jahren 20 Millionen Euro Defizite eingefahren haben soll. «Das nächste müssen Verkäufe sein», sagte der HSV-Vorstandsvorsitzende Carl Edgar Jarchow und bestätigte einen vorläufigen Transferstopp.

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Trotzdem sucht Sportdirektor Oliver Kreuzer weiter nach einer Alternative zu Stürmer Roque Santa Cruz, der den Hamburgern aus familiären Gründen abgesagt hat. Zunächst müssen aber die möglichen Verkäufe von Robert Tesche, Gojko Kacar, Marcus Berg, Paul Scharner, Michael Mancienne und Slobodan Rajkovic vorangetrieben werden. Am Geld hängt auch die Verpflichtung von Lasse Sobiech von Borussia Dortmund. Der 22-Jährige ist sich mit dem HSV schon längst einig.