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Verwandtenaffäre: Landtagspräsidentin will Namen veröffentlichen

München (dpa) - Der bayerische Landtag sucht in der Verwandtenaffäre den Befreiungsschlag. Landtagspräsidentin Barbara Stamm will möglichst schnell die Namen aller Abgeordneten veröffentlichen, die nach dem Jahr 2000 noch Ehepartner oder Kinder auf Staatskosten als Mitarbeiter beschäftigt hatten. Das kündigte Stamm nach Gesprächen mit den Fraktionschefs von CSU und SPD, Christa Stewens und Markus Rinderspacher, an. Stewens und Rinderspacher sollen nun - möglichst bis morgen Mittag - mit sämtlichen betroffenen Politikern reden, dann will Stamm die Namen veröffentlichen.

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