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VfB verliert 1:2 in Frankfurt - Hoffenheim stoppt Wölfe

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Wahnsinn in den letzten Minuten: Frankfurt dreht das Spiel und besiegt den VfB mit 2:1. Foto: Daniel Reinhardt Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Der VfB Stuttgart hat den erhofften Befreiungsschlag leichtfertig verspielt und mit der achten Pleite in Serie einen Vereins-Negativrekord aufgestellt.


Nach zwei späten Gegentreffern durch Jan Rosenthal (80. Minute) und Alexander Meier (89.) kassierten die lange Zeit überlegenen Schwaben im Kellerduell eine 1:2 (1:0)-Niederlage bei Eintracht Frankfurt und bleiben mit 19 Punkten als Tabellen-15. in höchster Abstiegsgefahr.

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In Hoffenheim hat es den VfL Wolfsburg erwischt: Die Wölfe kamen bei 1899 mit der höchsten Saisonniederlage vom Champions-League-Kurs ab. 18 Tage nach dem Sieg im Pokal-Achtelfinale bei den Kraichgauern und nach zuletzt vier Siegen in Serie mussten sich die Niedersachsen mit 2:6 (1:4) klar geschlagen geben und verpassten den Sprung auf den vierten Tabellenplatz. Christian Träsch (80.) sah zudem wegen groben Foulspiels die Rote Karte.

Im Abstiegskampf entfernte sich die Eintracht mit 25 Zählern ein wenig von den bedrohten Plätzen und verhinderte den nächsten Tiefschlag nach dem bitteren Europacup-Aus gegen den FC Porto am Donnerstag und der schweren Verletzung von Leistungsträger Sebastian Rode.

Martin Harnik hatte mit seinem fünften Saisontor in der 31. Minute vor 43 200 Zuschauern in der Commerzbank-Arena die Stuttgarter auf die Siegerstraße gebracht, doch Joker Rosenthal und Meier sorgten für die späte Ernüchterung. Damit dürften die Diskussionen um Trainer Thomas Schneider weitergehen, zumal der VfB in der nächsten Woche auf Schlusslicht Eintracht Braunschweig trifft. Auch auf Frankfurt wartet beim Tabellen-16. Hamburger SV am nächsten Wochenende ein weiteres Keller-Duell.

Beim Torfestival in Hoffenheim trafen vor 24 519 Zuschauern Roberto Firmino (4. Minute), Niklas Süle (37.), Anthony Modeste (39./43.), Sejad Salihovic (82. Foulelfmeter) und Sven Schipplock (86.). Wolfsburg gelang durch Bas Dost (15.) in einem schwungvollen Spiel nur der zwischenzeitliche Ausgleich und ein spätes Tor durch Ivan Perisic (76.). Damit war die Marke von 100 Toren in Hoffenheims 23 Bundesliga-Spielen in dieser Saison perfekt.

1899 Hoffenheim blieb dank der besten Saisonleistung auch im fünften Spiel in Serie ohne Niederlage und hat bei zehn Punkten Vorsprung auf Platz 16 fast keine Abstiegssorgen mehr. Die Wolfsburger sind mit 39 Punkten weiter Fünfter in Lauerstellung auf die an diesem Wochenende ebenfalls geschlagenen Leverkusener (43 Punkte) und Schalke (41) auf den Champions-League-Rängen drei und vier. Allerdings geht es in der kommenden Woche gegen den übermächtigen FC Bayern.