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VfB verpatzt Schneider-Premiere - Frankfurt weiter

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Souverän
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Die Frankfurter haben sich für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert. Photo: Daniel Reinhardt Foto: Daniel Reinhardt Foto: dpa
Blamabel
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Der VfB Stuttgart ist in der Europa-League-Qualifikation an HNK Rijeka gescheitert. Foto: Daniel Bockwoldt Foto: dpa
Führung
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Alexander Meier (2.v.l.) brachte die Eintracht in Führung. Foto: Arne Dedert Foto: dpa
Last-Minute-Treffer
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Rijekas Goran Mujanovic (M) traf zum umjubelten 2:2. Foto: Daniel Bockwoldt Foto: dpa
VfB Stuttgart - HNK Rijeka
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Der VfB Stuttgart ist in der Champions-League-Qualifikation an HNK Rijeka gescheitert. Foto: Daniel Bockwoldt Foto: dpa
Bittere Minuten
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Stuttgarts Keeper Sven Ulreich muss den Kroaten beim Jubeln zuschauen. Foto: Marijan Murat Foto: dpa

Stuttgart (dpa) - Peinliche Panne für Stuttgart, Frankfurt freut sich auf Fußball-Festtage: Während sich die Eintracht ohne Glanz für die Europa League qualifizierte, blamierten sich die VfB-Kicker und vermasselten die Premiere ihres Neu-Trainers Thomas Schneider.


Nach dem 2:2 (1:1) des VfB Stuttgart im eigenen Stadion gegen HNK Rijeka suchte der neue Coach keine Ausreden. »Fakt ist einfach, wir machen zu leichte Fehler. Beim ersten und auch beim zweiten Gegentor. Die müssen wir schleunigst abstellen«, sagte Schneider im TV-Sender »Sport 1«. Das Hinspiel hatte der schwäbische Bundesligist in Kroatien mit 1:2 verloren.

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Eintracht Frankfurt hatte das Playoff-Hinspiel bei FK Karabach Agdam in Aserbaidschan mit 2:0 gewonnen. Im Rückspiel gab es ein mageres 2:1 (1:0) ohne Glanz und Gloria. Trotzdem sind die Hessen damit nach knapp sieben Jahren im Sparmodus wieder in Europa angekommen. Torjäger Alexander Meier in der 10. Minute und Takashi Inui (75.) erzielten vor 47 000 Fans die Treffer für den UEFA-Cup-Gewinner von 1980. Der eingewechselte Reynaldo (58.) hatte mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich den Schlendrian der Frankfurter bestraft. Am Sonntag in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund muss eine Steigerung her.

Drei Tage vor dem Duell mit 1899 Hoffenheim am Sonntag kritisierte Stuttgarts Ersatz-Kapitän Christian Gentner insbesondere den Ballverlust vor dem 2:2. »Das war natürlich ganz schlechtes Verhalten, bei unserem eigenen Eckball fliegt uns der Konter um die Ohren. Das darf nicht passieren.« Nur einen einzigen Hoffnungsschimmer haben die Schwaben noch: Sie könnten als Ersatzteilnehmer für das gesperrte Team von Fenerbahce Istanbul per Los nachrutschen.

Das wohl bittere Europapokal-Aus vor 30 200 Zuschauern besiegelte Goran Mujanovic mit seinem Tor in der vierten Minute der Nachspielzeit. Leon Benko hatte die Kroaten nach 30 Minuten in Führung gebracht, der Treffer von Gentner (34. Minute) und das Eigentor von Luka Maric (75.) waren zu wenig für den VfB.

In Frankfurt hatten schon vor dem Anpfiff die Fans mit einer beeindruckenden Europacup-Choreographie die Marschrichtung vorgegeben. Das Team von Trainer Armin Veh blieb diesen Einfallsreichtum auf dem Rasen jedoch schuldig. Drei Tage vor dem Bundesligaduell mit Vizemeister Borussia Dortmund boten die Hausherren mit Ausnahme der stürmischen Startphase nur Magerkost.

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