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VfB wehrt sich gegen Montagsspiel in Bremen

Frankfurt/Main (dpa) - Der VfB Stuttgart wehrt sich vehement gegen das von der DFL angesetzte mögliche Montagsspiel bei Werder Bremen.

Hinspiel
Das Rückspiel zwischen Bremen und Stuttgart hat die DFL auf einen Montag angesetzt. Foto: Daniel Maurer Foto: dpa

Sollte die Bundesliga-Partie tatsächlich am 2. Mai stattfinden, wäre das für ihn «absolut nicht nachvollziehbar», wetterte VfB-Sportvorstand Robin Dutt. «Der Montag ist kein Regelspieltag für die Bundesliga und aus meiner Sicht gibt es auch keine gravierenden Gründe, warum sich das in Zukunft ändern sollte.» Wegen der internationalen Einsätze des VfL Wolfsburg und von Borussia Dortmund hatte sich die Deutsche Fußball Liga auf diese ungewöhnliche Anstoßzeit festgelegt.

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Die Partie der derzeitigen Abstiegskandidaten Bremen - Stuttgart wurde für den 2. Mai (20.15 Uhr) terminiert. Allerdings kann sie noch gegen das Spiel Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg getauscht werden. «In diesem Spiel, gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, wollen und können wir nicht auf die Unterstützung eines Großteils unserer Fans verzichten», erklärte Dutt auf der Homepage der Schwaben. «Das wäre ein Wettbewerbsnachteil, der so nicht akzeptabel ist.»

Werder Bremen hat mit dem Montagspiel gegen Stuttgart weniger Probleme - dafür aber mit der Ansetzung des Nordderbys am 22. April beim Hamburger SV auf einen Freitag. «Das ist aus sportlicher Sicht eine Katastrophe für uns», sagte Geschäftsführer Thomas Eichin. Werder spielt am Dienstag zuvor im DFB-Pokal bei Bayern München. Hintergrund für die Terminierung ist der Besuch von US-Präsident Barack Obama am 23. April in Hannover.

Die Ansetzung der letzten vier Spieltage war für die DFL ein Puzzlespiel, da der deutsche Fußball im Champions League-Viertelfinale noch mit dem FC Bayern München und Wolfsburg vertreten ist und in der Europa League mit dem BVB.

Zudem hatte sich der Dachverband der Proficlubs schon länger darauf geeinigt, dass am 1. Mai nicht gespielt wird, da die Polizei durch Kundgebungen und Demonstrationen genügend belastet ist. Deshalb findet an jenem Wochenende eine Begegnung am Freitag statt, sieben stehen am Samstag an - und am Montag sollen Bremen und der VfB ran.

«Die komplette Spielplanung rund um den 1. Mai ist für alle Beteiligten alles andere als ideal, das gilt auch für den Montagstermin. Die Sicherheitsthematik am gesamten ersten Mai-Wochenende gilt es aber zu respektieren», sagte ein DFL-Sprecher. «Es haben hierzu in den vergangenen Wochen umfangreiche Gespräche stattgefunden, um trotz der komplexen Lage Lösungen zu finden.» Dass dies nicht alle zufrieden stelle, sei unvermeidbar.

Am 32. Spieltag treffen auch noch Dortmund und Wolfsburg aufeinander, die endgültige Ansetzung hängt vom Weiterkommen der beiden Clubs ab. Nur zwei Tage vor der jetzigen Ansetzung am 30. April stünde für den BVB das Halbfinal-Hinspiel auf internationalem Parkett an. Deshalb gibt es nach DFL-Informationen folgende Optionen:

- Sollten sowohl die Borussia als auch Wolfsburg ins Halbfinale kommen, spielen die beiden in der Bundesliga möglicherweise erst am Mittwoch, den 11. Mai.

- Falls die Niedersachsen das Halbfinale verpassen, ist ein Tausch mit der Montag-Begegnung zwischen Bremen und Stuttgart denkbar. Diese würde in diesem Fall am Samstag (30. April) stattfinden.

Die Ansetzungen:

30. Spieltag:

Freitag, 15.04.2016:
Hannover 96-Bor. Mönchengladbach20.30 Uhr
Samstag, 16.04.2016:
Werder Bremen-VfL Wolfsburg15.30 Uhr
FC Augsburg-VfB Stuttgart15.30 Uhr
1899 Hoffenheim-Hertha BSC15.30 Uhr
Darmstadt 98-FC Ingolstadt 0415.30 Uhr
Bayer Leverkusen-Eintracht Frankfurt15.30 Uhr
Bayern München-FC Schalke 0418.30 Uhr
Sonntag, 17.04.2016:
Borussia Dortmund-Hamburger SV15.30 Uhr
FSV Mainz 05-1. FC Köln17.30 Uhr

31. Spieltag:

Freitag, 22.04.2016:
Hamburger SV-Werder Bremen20.30 Uhr
Samstag, 23.04.2016:
FC Ingolstadt 04-Hannover 9615.30 Uhr
VfB Stuttgart-Borussia Dortmund15.30 Uhr
VfL Wolfsburg-FC Augsburg15.30 Uhr
1. FC Köln-Darmstadt 9815.30 Uhr
Hertha BSC-Bayern München15.30 Uhr
FC Schalke 04-Bayer Leverkusen18.30 Uhr
Sonntag, 24.04.2016:
Bor. Mönchengladbach-1899 Hoffenheim15.30 Uhr
Eintracht Frankfurt-FSV Mainz 0517.30 Uhr

32. Spieltag:

Freitag, 29.04.2016:
FC Augsburg-1. FC Köln20.30 Uhr
Samstag, 30.04.2016:
Bayern München-Bor. Mönchengladbach15.30 Uhr
Darmstadt 98-Eintracht Frankfurt15.30 Uhr
1899 Hoffenheim-FC Ingolstadt 0415.30 Uhr
Hannover 96-FC Schalke 0415.30 Uhr
FSV Mainz 05-Hamburger SV15.30 Uhr
Borussia Dortmund-VfL Wolfsburg15.30 Uhr
Bayer Leverkusen-Hertha BSC18.30 Uhr
Montag, 02.05.2016:
Werder Bremen-VfB Stuttgart20.15 Uhr

33. Spieltag:

Samstag, 07.05.2016:
Hertha BSC-Darmstadt 9815.30 Uhr
Hannover 96-1899 Hoffenheim15.30 Uhr
1. FC Köln-Werder Bremen15.30 Uhr
VfB Stuttgart-FSV Mainz 0515.30 Uhr
Eintracht Frankfurt-Borussia Dortmund15.30 Uhr
FC Schalke 04-FC Augsburg15.30 Uhr
Bor. Mönchengladbach-Bayer Leverkusen15.30 Uhr
Hamburger SV-VfL Wolfsburg15.30 Uhr
FC Ingolstadt 04-Bayern München15.30 Uhr

34. Spieltag:

Samstag, 14.05.2016:
FC Augsburg-Hamburger SV15.30 Uhr
Darmstadt 98-Bor. Mönchengladbach15.30 Uhr
Borussia Dortmund-1. FC Köln15.30 Uhr
FSV Mainz 05-Hertha BSC15.30 Uhr
VfL Wolfsburg-VfB Stuttgart15.30 Uhr
Bayer Leverkusen-FC Ingolstadt 0415.30 Uhr
1899 Hoffenheim-FC Schalke 0415.30 Uhr
Bayern München-Hannover 9615.30 Uhr
Werder Bremen-Eintracht Frankfurt15.30 Uhr

DFL-Mitteilung

Stellungnahme Dutt