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Viel Sonne im September: Hoch «Harald» geht

Offenbach (dpa) - Hoch «Harald» geht, Tief «Marianne» kommt: Nach einem sonnigen September wird das Wetter in den ersten Oktobertagen etwas unbeständiger. Laut dem Deutschen Wetterdienst bleibt es in der Mitte und im Osten Deutschlands zunächst sonnig, zur Wochenmitte wird es aber verbreitet wechselhaft.

Herbst in Brandenburg
Postkarten-Schönheit rund um ein gelb blühendes Senffeld in Brandenburg. Foto: Patrick Pleul Foto: dpa

Das Tiefdrucksystem «Marianne» nähere sich heute von Nordwesten, berichtete Meteorologin Christina Speicher am Sonntag in Offenbach.

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Im September schien besonders häufig die Sonne. «Fast 29 Tage mit Sonnenschein konnte Deutschland im Mittel verbuchen», teilte die Wetterexpertin mit. Gemessen wurden etwa 168 Sonnenstunden, das entspricht elf Prozent mehr als sonst in einem September. Hoch «Harald» sorgt für einen milden Ausklang, dann wird es schlechter. «Gerade der Donnerstag sieht wirklich verregnet aus», sagte Speicher. «Was danach kommt, ist ziemlich unsicher in den Prognosen.»

Die Temperaturen liegen heute bei maximal 14 bis 20 Grad, für Mittwoch sind Höchstwerte zwischen 15 und 21 Grad vorhergesagt. Nachts wird es kalt. An zwei Stationen seien in der Nacht zum Sonntag bereits Temperaturen um den Gefrierpunkt gemessen worden, berichtete die Sprecherin. In Gilserberg-Moischeid (Hessen) und Manderscheid-Sonnenhof (Rheinland-Pfalz) fiel das Thermometer auf 0 Grad. Ab Mittwoch werde es aber etwas wärmer, sagte die Meteorologin.

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