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»Viele Aufgaben stehen an«

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Johannes Danner

Traunreut. Johannes Danner wurde von der Bürgerliste Traunreut zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Der 51-jährige Diplomkaufmann hat vier Töchter im Alter von 10, 15, 19 und 21 Jahren.


Wieso wollen Sie Bürgermeister werden?

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In Traunreut stehen in den kommenden Jahren viele Aufgaben an, für die wir eine neue politische Kultur und neue Ideen brauchen. Nach meinem langjährigen Einsatz für unsere Stadt möchte ich hier als Bürgermeister zusammen mit den Menschen vor Ort an vorderster Stelle mitgestalten und Einfluss nehmen.

Welches Problem in Traunreut wollen Sie als erstes angehen, wenn Sie zum Bürgermeister gewählt werden?

Die seit über zehn Jahren diskutierte Sanierung der Traunreuter Innenstadt muss im Bereich der Kantstraße und der Munastraße umgesetzt werden. Hier soll für die Bürgerinnen und Bürger ein zentraler Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität, ein Ort für Kultur und Gastronomie sowie eine attraktive Einkaufsmeile entstehen.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Stadt?

An unserer Stadtgemeinde schätze ich besonders die Mischung aus Bayern und Menschen aus den verschiedensten Herkunftsländern, die bei uns leben. Viele haben die teils schrecklichen politischen Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte in unsere Stadt geführt, andere fanden den Weg über die international tätigen Unternehmen nach Traunreut. Die Geschichten unserer Bürgerinnen und Bürger berühren mich immer wieder, ebenso wie die Liebe, die sie ihrer Heimat Traunreut entgegenbringen.

Wie würde Sie ein sehr guter Freund/Ihre Frau beschreiben?

Als geselligen Menschen, der sowohl seine Familie als auch seine Freunde zum Leben braucht. Daneben aber auch als neugierig, was sich besonders in der Reisefreude und am Interesse an der Politik und der Heimatgeschichte zeigt.

Welche starken Eigenschaften haben Sie? Wo liegen Ihre Schwächen?

Eine meiner Stärken liegt sicher darin, dass ich geduldig und ausdauernd einmal gesteckte Ziele verfolgen kann, wobei ich dabei gerne mit Menschen zusammenarbeite. Oft bin ich dabei zu ungeduldig und auch zu detailversessen.

Wie wollen Sie damit umgehen, dass Traunreut 2014 deutlich weniger Gewerbesteuern einnimmt? Müssen geplante Projekte verschoben werden?

Trotz des Rückgangs der Gewerbesteuer bleibt Traunreut eine finanziell solide Stadt.

Allerdings wird es in den kommenden Jahren keine »Scheckbuch-Politik« mehr geben können. Ausgaben werden auf ihre Notwendigkeit hinterfragt werden müssen. Als Diplomkaufmann und langjähriger Beauftragter für den Stadthaushalt in unserer Fraktion kenne ich die städtischen Finanzen sehr gut und weiß, dass auch die Investitionsprojekte der kommenden Jahre nur realisiert werden können, wenn die finanziellen Mittel dafür vorhanden sind.