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Viele Drogen und gefälschte Fahrzeugpapiere sichergestellt

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Foto: dpa/Symbolbild

Mit gefälschten Dokumente wollte ein Einheimischer seinen Wohnwagen zulassen. Sein Plan ging nicht auf. Drogen bei einigen Verkehrsteilnehmern fanden die Schleierfahnder am Wochenende.


Gefälschte Gutachten bei der Zulassungsstelle vorgelegt 

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Ein 44 Jahre alter Einheimischer wollte am vergangenen Donnerstag seinen Wohnwagen in Traunstein zulassen und legte dazu auch die erforderlichen Gutachten der Dekra vor. Der Zulassungsstelle kamen allerdings Zweifel an der Echtheit. Sie bat die Traunsteiner Polizei um weitere Überprüfung, die sich wiederum an die Pidinger Schleierfahnder wandte, weil dort Fachleute für gefälschte Dokumente arbeiten. Die Beamten stellten schnell fest, dass es sich um Fälschungen handelte. Gegen den Hersteller der gefälschten Gutachten wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ungarn mit gefälschten Fahrzeugdokumenten festgenommen 

Am Freitagvormittag kontrollierten Pidinger Schleierfahnder auf der Autobahn bei Anger zwei Ungarn, die gemeinsam in zwei Autos mit französischen Kennzeichen unterwegs in die Heimat waren. Die Fahrzeuge hatten sie in der Schweiz gekauft. Bei den vorgelegten Fahrzeugdokumenten kam schnell der Verdacht auf, dass damit etwas nicht stimmte. Wie die Überprüfung in Frankreich ergab, waren sowohl die Versicherungsbestätigungen als auch die Zulassungen für beide Fahrzeuge gefälscht. Die Kennzeichen waren zwar echt, aber bereits seit Jahren nicht mehr ausgegeben. Mit den Ergebnissen der Überprüfungen konfrontiert, gaben die 34 und 36 Jahre alten Ungarn zu, sämtliche Dokumente in Ungarn gekauft zu haben, um sich die Zulassungsformalitäten in der Schweiz zu ersparen. 

Die Weiterreise wurde nach Anzeigenaufnahme erst gestattet, nachdem die Pkw auf einen Anhänger verladen wurden.
 

Schleierfahnder stellten mehrfach Besitz von Kleinmengen an Drogen sicher

Am Freitag, den 10.02.2017, kontrollierten die Pidinger Schleierfahnder einen 44jährigen Kroaten auf der Fahrt ins Heimatland kurz vor der Ausreise nach Österreich. Da er sich sehr nervös verhielt blieb eine genauere Kontrolle nicht aus und brachte einen Joint mit Tabak-Marihuana-Gemisch hinter dem Fahrersitz zum Vorschein. Aus Angst erwischt zu werden, wollte er diesen Joint „verschwinden“ lassen. Doch dies blieb den aufmerksamen Beamten nicht verborgen. Nach Anzeigenaufnahme konnte der Kroate die Fahrt ohne „Beruhigungsmittel“ fortsetzen.

Auch die Bundespolizei kontrollierte am 10.02.2017 bei der Einreise an der Kontrollstelle einen Pkw aus dem Raum Zell am See. Ein 26jähriger Österreicher befand sich mit seinem jüngeren Bruder auf dem Heimweg. Die Kontrollbeamten stellten jedoch auffallenden Geruch von Marihuana aus dem Wageninneren fest. Die Ursache war rasch gefunden. 12 junge Hanfpflanzen hatten diesen „Duft“ erzeugt. Diese Pflänzchen hatte der ältere Bruder zuvor in Eugendorf bei Salzburg in einem Shop samt speziellem Gärtnerbedarf erworben. Die Sachbearbeitung wurde zuständigkeitshalber von der PI Fahndung Traunstein übernommen. Hier wurde zusätzlich noch die Fahrt unter Drogeneinfluss angezeigt und die Weiterfahrt unterbunden.

Marihuana bei drei jungen Österreichern gefunden

Auch am 11.02.2017 wurden die Schleierfahnder durch die Bundespolizei über den Fund von Kleinmengen an Marihuana bei drei jungen Österreichern aus dem Raum Innsbruck im Rahmen der Grenzkontrolle auf der BAB A8 am Walserberg informiert.

Ein 19-jähriger Innsbrucker hatte vergessen, dass er noch knapp 2 Gramm Marihuana in seiner Jackentasche hatte. Sein 26-jähriger Freund wollte einen angerauchten Joint nicht einfach wegwerfen und hatte diesen in seiner Jackentasche aufbewahrt. Doch dies wurde ihm zum Verhängnis. Beide wurden bei der PI Fahndung Traunstein wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Danach durften sie mit ihrer Freundin nach Hause fahren, da diese glücklicherweise nicht unter Drogeneinfluss stand.

Bus angehalten

Durch die Bundespolizei wurde am 11.02.2017 auch ein Linienbus auf der Fahrt von Wien nach Innsbruck an der Kontrollstelle am Walserberg aufgehalten. Ein 24jähriger Bulgare war in diesem Bus durch sein Verhalten aufgefallen. Eine genauere Überprüfung seiner Person und seines Gepäcks brachte an unterschiedlichen Verstecken Kleinmengen von Marihuana und einige unbekannte Tabletten zum Vorschein. Auch hier wurden die Pidinger Schleierfahndung zur Sachbearbeitung informiert. Insgesamt wurden bei dem Bulgaren etwa 2 Gramm Marihuana sichergestellt. Die vermeintlichen XTC-Tabletten wurden nach negativem Drogentest als tschechische Schmerztabletten identifiziert. Der junge Bulgare wurde nach Anzeigenaufnahme und Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten für das Strafverfahren nach Österreich entlassen.

Pressemeldung der Polizei Fahndung Traunstein