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»Vielfältiges Freizeitangebot in Inzell«

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Martin Hobmaier

Inzell. Martin Hobmaier (52) hat drei erwachsene Töchter. Der gelernte Kfz-Mechaniker (CSU) ist seit 2002 Bürgermeister von Inzell – und will es auch bleiben.


Warum wollen Sie erneut Bürgermeister werden?

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Ich bin seit zwölf Jahren im Amt des 1. Bürgermeisters der Gemeinde Inzell. In diesem Zeitraum wurden einige Weichen für eine bessere Zukunft gestellt. Die touristischen Rahmenbedingungen konnten verbessert werden. Das Angebot für die Familien vor Ort wurde erweitert und damit unsere Lebensqualität schrittweise verbessert. Auch höhere Immobilienwerte wurden geschaffen. Die Gewerbesteuereinnahmen haben sich deutlich erhöht. Aus touristischer Sicht können wir heute die höchste Zahl an Gästeankünften im Landkreis Traunstein vermelden. Dies ist vor allem der Einführung einer »All inklusiv Card« und dem Bau der Max-Aicher-Arena geschuldet. Zwei erfolgreiche Projekte neben einigen kleineren Maßnahmen zur Verbesserung unserer touristischen Infrastruktur.

Welches Problem wollen Sie in der Gemeinde als erstes angehen, wenn Sie Bürgermeister bleiben?

Probleme müssen angepackt und beseitigt werden. Dies ist eine der wichtigsten Aufgaben als 1. Bürgermeister einer Gemeinde. Unsere vordringlichste Aufgabe für die nächsten Jahre ist, dem anhaltenden Ladenleerstand in der Ortsmitte gemeinsam mit den Anliegern und der Bevölkerung entgegenzuwirken. Ich bin überzeugt, dass der Wiederaufbau der Immobilie Hotel Post dieses Problem etwas minimieren wird. Eine weitere wichtige Aufgabe sehe ich in der Reduzierung der anteiligen Kosten für die Gemeinde Inzell beim Betrieb der Max-Aicher-Arena. An der Verbesserung der Einnahmesituation bzw. Reduzierung der Ausgaben, insbesondere der Energiekosten, wird bereits intensiv gearbeitet.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Gemeinde?

In Inzell können wir auf ein sehr vielfältiges Freizeitangebot zurückgreifen. Wir dürfen in einer wunderbaren Naturlandschaft leben. Unser Veranstaltungsangebot im Jahresverlauf ist sehr attraktiv. Auch unsere älteren Menschen in Inzell fühlen sich wohl und können auf viele Angebote und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zurückgreifen. Ich freue mich ganz besonders über das herausragende ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde. Der Zusammenhalt ist riesengroß und begeistert mich immer wieder aufs Neue.

4. Wie würde Sie ein sehr guter Freund/Ihre Frau beschreiben?

Eigentlich müssten Sie diese Frage an die Bürgerinnen und Bürger stellen. Ich lege aber großen Wert auf persönliche Präsenz bei allen Terminen. Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Freundlichkeit, großer Ehrgeiz, Leidenschaft und Verantwortung sind Werte, auf die ich besonders achte und tagtäglich mir selbst auferlege. Im Großen und Ganzen bin ich für alle Bürgerinnen und Bürger da, um zu helfen.

Welche starken Eigenschaften haben Sie? Wo liegen Ihre Schwächen?

Im Wesentlichen in Punkt vier beantwortet. Eine kleine Schwäche von mir ist vielleicht die Ungeduld.

Wie wollen Sie das große Defizit der Max-Aicher-Arena in den Griff bekommen?

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass vor allem im energetischen Bereich Einsparungspotenzial vorhanden ist. Derzeit wird daran gearbeitet die Situation zu verbessern. Zur Verbesserung der Einnahmesituation sind wir auf einem guten Weg. Zum einen wurden die Erwartungen für die Eintrittserlöse aller Eiszeiten übertroffen. Hier können wir mit kontinuierlicher Steigerung der Eintrittserlöse aufwarten. Zum zweiten haben wir im vergangenen Jahr wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Vermarktung der Arena gelegt. Dazu erwarten wir zukünftig mehr Einnahmen bei der Vermietung der Arena für Veranstaltungen jeglicher Art. Erste Erfolge sind bereits zu vermelden.