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»Vielzahl von Projekten umgesetzt«

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Rainer Schroll

Vachendorf. Rainer Schroll (SPD/UUB) will Bürgermeister von Vachendorf bleiben. Der 55-Jährige hat zwei Kinder, Andrea (23) und Stefan (27). Der gelernte Fertigungsplaner ist seit 2008 im Amt.


Wieso kandidieren Sie erneut als Bürgermeister in Vachendorf?

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In den letzten sechs Jahren konnte eine Vielzahl von Projekten umgesetzt werden. So wurden Turnhalle und Schule energetisch saniert, eine Hackschnitzelheizung wurde installiert.

Eine Fernwärmeversorgung für Schule, Turnhalle, Kindergarten und Kinderkrippe konnten damit verwirklicht werden, ebenso der Breitbandausbau. Diesen Aufgaben sowie deren Verwirklichung habe ich mich gerne gestellt. Den Herausforderungen des Amtes des 1. Bürgermeisters möchte ich mich auch in Zukunft widmen und meinen Beitrag zur positiven Entwicklung unserer Gemeinde leisten.

Welches Problem in der Gemeinde wollen Sie als erstes angehen, wenn Sie wiedergewählt werden?

Eine Aufgabe der nahen Zukunft ist der Ausbau des Radwegenetzes. So werden wir voraussichtlich noch in diesem Jahr den Radweg nach Siegsdorf verwirklichen können. Die hierfür notwendigen Grundstücke konnten bereits erworben werden, so kann der Bau voraussichtlich mit der Errichtung einer Erdgasleitung verwirklicht werden.

Auch beim Lückenschluss des Radweges in Mühlen verlaufen die Gespräche sehr positiv. Hier bin ich optimistisch, dass diese zu einem guten Ende führen werden.

Was gefällt Ihnen besonders an Vachendorf?

Besonders schätze ich die ländliche Struktur unserer Gemeinde. Ein Gemeindeleben, das geprägt ist von den örtlichen Vereinen mit einem hohen Einsatz an ehrenamtlichem Engagement.

Vachendorf ist zwar eine kleine Gemeinde, die jedoch eine gesicherte ärztliche Versorgung, Kinderkrippe, Kindergarten und Grundschule am Ort bietet.

Wie würde Sie ein sehr guter Freund/Ihre Frau beschreiben?

Ein Familienmensch, der leider zu wenig Zeit für sie hat.

Welche starken Eigenschaften haben Sie? Wo liegen Ihre Schwächen?

Kreativ bei der Lösung von Aufgaben und Problemen, dabei zielstrebig, aber nicht verbissen bei deren Umsetzung.

Ungeduldig, wenn es bei der Umsetzung zu Verzögerungen kommt. Ich kann Dinge schlecht delegieren.

Im Kindergarten und in der Krippe herrschen Platzmangel. Was wollen Sie tun, damit dieses Problem behoben wird?

Bereits im Dezember 2012 konnten wir unsere neu errichtete Kinderkrippe ihrer Bestimmung übergeben. Diese verfügt über 15 Plätze, die nur zu einem Teil mit Kindern aus dem Gemeindebereich belegt sind.

Im Kindergarten kam es 2013/2014 durch zwei geburtenstarke Jahrgänge zu einer hohen Belegung. Durch den Ausbau eines Raumes im Untergeschoß konnte erreicht werden, dass die Betriebserlaubnis des Kindergartens von 60 auf 71 Kinder erhöht wurde! Durch diese Maßnahmen und das hohe Engagement der Mitarbeiterinnen wurde ermöglicht, dass alle Kinder aus der Gemeinde Vachendorf und dem Kirchensprengel im Kindergarten betreut werden.

Bereits im kommenden Kindergarten sinkt die Zahl der Kinder auf voraussichtlich 60 Buben und Mädchen.

Aktuell führen wir eine Bedarfsanalyse durch, um ein genaues Bild für die zukünftige Entwicklung zu erhalten. Sollte sich hieraus ein Handlungsbedarf ergeben, werden wir die notwendigen Schritte einleiten.