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Vier junge Menschen verletzt

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Bei einem Autounfall am Mittwochabend haben vier junge Menschen Verletzungen erlitten. Ein 18-Jähriger hatte sich mit seinem Auto auf der B 20 am Eisenrichter Berg überschlagen. (Foto: Planegger, BRK BGL)

Bischofswiesen – Vier junge Menschen im Alter von 17 bis 18 Jahren sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 20 am Eisenrichter Berg am Mittwoch gegen 20.30 Uhr verletzt worden – zum Glück alle nur relativ leicht, wie sich später in den Kliniken herausstellte.


Ein 18-jähriger Bischofswieser war mit seinem Renault Clio und drei Mitfahrern auf der B 20 von Bad Reichenhall kommend in Richtung Bischofswiesen gefahren. Kurz nach dem Eisenrichterberg geriet er vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb in der angrenzenden Wiese auf der Fahrerseite liegen.

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Ersthelfer setzten einen Notruf ab und kümmerten sich um die insgesamt vier Verletzten, zwei 18-jährige Bischofswieser und zwei 17 und 18-jährige Mädchen aus Bad Reichenhall und Berchtesgaden. Die Leitstelle Traunstein schickte sofort ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehr Bischofswiesen und des Roten Kreuzes zum Unfallort, darunter zwei Notärzte aus Bad Reichenhall und Berchtesgaden, drei Rettungswagen aus Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Freilassing und den Einsatzleiter Rettungsdienst.

Die Feuerwehr Bischofswiesen war mit fünf Fahrzeugen vor Ort und übernahm die Versorgung der Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Ein 18-jähriges Mädchen wurde zur weiteren Behandlung ins Salzburger Unfallkrankenhaus gebracht, die drei weiteren Verletzten in die Kreisklinik Bad Reichenhall. In den Kliniken stellte sich heraus, dass die Verletzungen nicht so schwer waren, wie ursprünglich angenommen. Am Renault entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 2 000 Euro. Die Feuerwehr Bischofswiesen war mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Der Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes kümmerte sich um eine Mutter eines Verletzten, die an die Unfallstelle gekommen war.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete sie aus. Gleichzeitig wurde noch die Umgebung mit einer Wärmebildkamera abgesucht, ob sich noch weitere Verletzte in der Nähe befinden. Während der Rettungsarbeiten wurde die Bundesstraße über eine halbe Stunde komplett gesperrt. Die Verkehrslenkung wurde von der Feuerwehr übernommen. fb