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Virtuose Geigenklänge von Serge Zimmermann

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Serge Zimmermann (links) Bad Reichenhaller Philharmonie mit dem Geigenvirtuosen Serge Zimmermann und GMD Christian Simonis. (Foto: Heigl)

Hochdramatisch und romantisch-zart erblühte das kraftvolle wie geschmeidig-biegsame Klangbild, das der virtuos und hochsensibel konzertierende, 1991 geborene Geigenvirtuose Serge Zimmermann auf seiner Geige für die zahlreichen Zuhörer im Konzertsaal der Traunsteiner Berufsschulaula entwarf.


Der Sologeiger spielte das 1. Violinenkonzert in g-Moll von Max Christian Friedrich Bruch mit dem Feuer jugendlicher Dynamik und sein kultiviertes, leidenschaftliches Spiel zog das Publikum vom ersten Moment an in seinen Bann. Der Abend mit den Musikern der Bad Reichenhaller Philharmonie gestaltete sich insgesamt sehr kurzweilig. Schwelgerisch mit einer verschwenderischen Fülle an Tönen und musikalischen Farben schien der Frühling auch im Konzertsaal das Zepter zu übernehmen.

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Das sehr jung wirkende Orchester folgte dem innig-konzentrierten, intensiv-vitalen Dirigat ihres Generalmusikdirektors Christian Simonis mit temperamentvoller Hingabe. Die an diesem Abend gespielte Musik von Robert Schuhmann – Ouvertüre, Scherzo und Finale, op.52 – und die Sinfonie Nr. 2 D-Dur op.73 von Johannes Brahms spiegelte die Aufbruchstimmung des draußen gerade stattfindenden Frühlings wider.

Munter und wie verjüngt fühlten sich die Zuhörer nach diesem Konzertabend in Traunstein, der alles andere als »trockene« Klassik für die Zuhörer bereithielt. Barbara Heigl

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