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Vollsperrung der B304 in Obing nächste Woche

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Foto: dpa/Symbolbild

Obing – Zur Sanierung der B304 am nordwestlichen Ortsausgang von Obing muss der Bauabschnitt kommende Woche, vom 23. bis 26. Mai, voll gesperrt werden. Die 220 Meter lange Strecke befindet sich bereits seit geraumer Zeit in einem besonders schlechten Zustand.


Tiefe Spurrinnen, Vertiefungen, Unebenheiten und Ausbrüche – davon ist die Bundesstraße 304 im nordwestlichen Ortsbereich von Obing gekennzeichnet. Dehalb werden die oberen Asphaltschichten der B304 zwischen der Einmündung der Schulstraße und der Kreuzung mit der Kreisstraße TS 8 saniert. Auf einer Länge von rund 220 Metern wird eine neue Asphaltdeckschicht aufgetragen.

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Während der Straßenbauarbeiten wird die B304 auf dieser Baustrecke am Ortsausgang von Obing für den Verkehr komplett gesperrt. Die Bauarbeiten beginnen am 23. Mai und dauern voraussichtlich bis zum 26. Mai.

Dass nur ein kurzer Teil der beschädigten Ortsdurchfahrt erneuert wird, geschieht laut Angaben des Staatlichen Bauamtes Traunstein vor dem Hintergrund des Baubeginns der Ortsumfahrung Obing. Gemeinsam mit der Gemeinde Obing habe man sich entschieden, dass eine großflächige Sanierung der Ortsdurchfahrt zum jetzigen Zeitpunkt nicht stattfinden soll. Derzeit soll nur einer der schlechtesten Bereiche repariert werden.

Autofahrer müssen weiträumige Umleitungen einplanen

Der Verkehr wird ab Frabertsham über die Staatsstraße 2360 in Richtung Schnaitsee und von dort über die St 2357 über Harpfing und Kirchstätt nach Kienberg geleitet. Von Kienberg aus führt die Umleitung über die Kreisstraße TS 31 nach Rabenden zurück zur B304.

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Spatenstich für Obinger Ortsumgehung

Bereits am 24. Juli 2017 fand der offizielle Spatenstich für die Ortsumfahrung Obing statt. Derzeit wird die Brücke im Zuge der Honauer Straße errichtet. Nach der Umsetzung der Naturschutz-Auflagen und dem Anlegen von Wiesenbrüterflächen und von Kompensationsmaßnahmen für Eingriffe in den Wald können im Frühjahr 2019 die Straßenbauarbeiten für die Ortsumgehung beginnen.

Für die rund 4,7 km lange Ortsumgehung und die zu bauenden Ingenieurbauwerke und Knotenpunkte wird mit einer Bauzeit von etwa zwei Jahren gerechnet. Für den Verkehr soll die Strecke dann Ende 2020 freigegeben werden.

Sanierung der Ortsdurchfahrt frühestens ab Ende 2020

Eine grundlegende Sanierung der Ortsdurchfahrt mit städteplanerischen Maßnahmen und Aufwertungen kann erst nach der Fertigstellung der Ortsumgehung durchgeführt werden, weil erst dann die Straßenbreite verringert und die Seitenbereiche der Ortsdurchfahrt entsprechend gestaltet werden können.

Für die Anwesen, die sich im unmittelbaren Baubereich befinden, wird die Erreichbarkeit während der Bauzeit in Abstimmung mit der bauausführenden Firma gewährleistet. Da für die Asphaltierungsarbeiten gute Wetterbedingungen vorhanden sein müssen, können sich die Arbeiten bei schlechtem Wetter verzögern oder verschieben.

red/ Presseinformation des Staatlichen Bauamts Traunstein