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Vom Strand ins Meer, vom Meer an den Strand

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Düne
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Die Düne Westdarß braucht neuen Sand. Damit sie bei der nächsten Sturmflut das Land dahinter schützen kann. Foto: Bernd Wüstneck/dpa Foto: dpa

Stürme am Meer haben es in sich. Oft klatscht das Wasser weit über den Strand und überspült die Dünen dahinter. Dann reißt es viel Sand mit sich. Die Folge: Die Dünen werden kleiner und das Land dahinter ist nicht mehr geschützt.


Das ist an den Dünenstränden der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst passiert. Deswegen muste neuer Sand her - und zwar in riesigen Mengen!

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Der Sand wird aus dem Meer geholt. »Dafür fährt ein großes Schiff mit einer Art riesigem Staubsauger auf eine Fläche im Meer, wo ganz viel Sand liegt«, erklärt der Experte Thomas Zarncke. Das Spezialschiff saugt seinen Laderaum voller Sand und fährt danach an die Küste.

Vom Schiff führt ein Rohr an den Strand. Dadurch wird der Sand, gemischt mit Wasser, an den Strand gepumpt. Danach bringen ihn Arbeiter mit Bagger und Planierraupen in die richtige Form. So haben die Dünen wieder ein Sandpolster.