weather-image
15°

Von der Austria zum Salzburger AK

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Matthias Öttl trägt ab sofort nicht mehr das Trikot von Austria Salzburg. Der Ex-Kapitän ist darüber durchaus enttäuscht. Der Inzeller Fußballer bleibt aber in Salzburg und spielt künftig für den SAK. (Foto: SVAS/Schubert)

Mit Wehmut hat Matthias Öttl Austria Salzburg verlassen. Der Inzeller Fußballer hat sich jetzt dem Stadtrivalen Salzburger AK angeschlossen. Der 28-Jährige musste gehen, weil die Austria einen neuen Weg mit einem neuen Konzept im Bereich des Spielerkaders eingeschlagen hat.


»Ich habe kein neues Angebot mehr bekommen«, sagt Öttl. »Man hätte zumindest mit mir darüber reden können«, meint der ehemalige Kapitän des Regionalligisten. »Das war sehr enttäuschend für mich, weil ich viel mit dem Verein mitgemacht habe. Man behandelt altgediente Spieler nicht so«, legt Öttl nach, der immerhin sechs Jahre für die Violetten die Fußballschuhe schnürte. Er ergänzt noch: »Ich will aber nicht nachtragend sein. Es war ein Privileg für mich, bei diesem Verein zu spielen.«

Anzeige

Zunächst war er vier Jahre bei der Austria aktiv, dann ging er für zwei Jahre zum SV Grödig und war in den vergangenen beiden Jahren wieder für die Salzburger aktiv. Der Wechsel zum SAK kam durch seine guten Kontakte zum ebenfalls in der Regionalliga spielenden Club zustande. »Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und vor allem auch auf das Stadtderby gegen die Austria«, sagt der defensive Mittelfeldspieler.

Bei seinem neuen Verein wird sein Trainer übrigens ein Ex-Kollege aus Grödiger Zeit sein. Der ehemalige österreichische Nationalspieler Roman Wallner hat dort das Sagen.

»Wir kennen uns gut und schätzen uns sehr«, weiß Öttl, der mittlerweile Vater einer eineinhalb- jährigen Tochter ist. Beruflich hat er vor einem Jahr seinen Schreinermeister gemacht und arbeitet im elterlichen Betrieb in Inzell.

Wie es in Österreich mit der 3. Liga weitergehen wird, ist noch nicht ganz sicher. Die alte Spielzeit wurde jedenfalls abgebrochen. »Die Einschränkungen wegen Corona sind zuletzt immer mehr gelockert worden. Ein Mannschaftstraining mit Abstand ist möglich«, sagt Matthias Öttl. Der Start der neuen Saison könnte also Anfang September erfolgen. SHu