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Von Elchen und Nerzen

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Elch im Wildpark
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Elche kommen in Deutschland wieder häufiger vor, nicht nur in Wildparks. Foto: Patrick Pleul Foto: dpa

Die einen werden seltener, die anderen tauchen wieder häufiger auf. Forscher aus mehreren Ländern versuchen, Infos zu den Säugetieren in Europa zu sammeln. Dabei gibt es Gewinner und Verlierer.


Ist dir schon mal ein Hase über den Weg gehoppelt? Vielleicht hast du auch schon mal ein Reh oder ein Hirsch in freier Natur gesehen. Sogar in großen Städten trifft man manchmal auf Wildtiere, zum Beispiel auf Füchse oder Waschbären. Diese Tiere sind alles Säugetiere. Sie zu zählen ist gar nicht mal so einfach.

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Deshalb haben sich Forscher aus vielen Ländern zusammengeschlossen. Sie wollen wissen, wie viele Säugetiere in Deutschland und Europa leben. Außerdem interessiert sie, welche Arten sich ausbreiten und von welchen Tieren es weniger gibt. Die Ergebnisse werden erst in ein paar Jahren erwartet. Wir haben uns schon mal ein paar Tiere genauer angeschaut:

BIBER: Vor langer Zeit war der Biber in weiten Teilen Europas fast ausgestorben. Menschen hatten es auf seinen Pelz abgesehen. Doch dann wurden die Tiere geschützt. Mit Erfolg! Heute gibt es wieder viele Tausend Biber. Sie leben an Gewässern, die nicht so schnell oder gar nicht fließen. Für ihre Biber-Burgen fällen sie sogar Bäume.

ELCH: Diese großen Tiere sind eigentlich nicht zu übersehen. Trotzdem hat sie lange Zeit keiner mehr zu Gesicht bekommen. Denn es gab lange Zeit fast keine Elche mehr bei uns. Mittlerweile tauchen sie wieder häufiger auf. Oft kommen sie aus Osteuropa zu uns. Auch in Skandinavien in Nord-Europa leben viele Elche. Sie laufen gerne durch nicht allzu dicht bewachsene Wälder mit Sümpfen oder Gewässern.

NERZ: Manche Leute tragen das Fell dieser Tiere als Mantel. Lebend und in freier Natur sieht man Nerze bei uns allerdings nur noch sehr selten. Sie gehören zur Familie der Marder, sind also etwa mit Fischottern und Wieseln verwandt. In der Natur streifen Nerze gerne durch dicht bewachsene Ufer von Flüssen, Bächen und Seen.

FELDHAMSTER: Dieses Nagetier baut seinen Bau zum Beispiel unter Getreidefeldern. Doch Feldhamster finden immer weniger Platz zum Leben. Sie sind sogar vom Aussterben bedroht. Das habe auch mit den heutigen Erntemaschinen zu tun, sagen Umweltschützer. Manche Landwirte versuchen, die Tiere mit sogenannten Hamsterstreifen zu schützen. Diese Streifen ernten die Bauern nicht ab.