Von Freilassing über Malaga bis Südafrika: Abschlussklasse stellt ihre Praktika vor

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Interessiert verfolgten die Schüler der 11. und 12. Klasse der YouTou die Praktikumsberichte der Abschlussklasse. (Foto: Karin Kleinert)

Freilassing – Einen ebenso abwechslungsreichen wie anregenden Vormittag erlebten kürzlich die Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe der YouTou (School of young tourism) in der Aula der Berufsschule Berchtesgadener Land in Freilassing. Die Schüler der Abschlussklasse You 13 hatten sie nämlich zur Präsentation der »efAb« (externe fachpraktische Ausbildung) eingeladen, bei der sie ihre mehrwöchigen Praktika vorstellten. Diese hatten sie im Frühsommer in der 12. Klasse und im September/Oktober zu Beginn der 13. Klasse absolviert. Sie nahmen die jüngeren Schüler dabei nicht nur zu so exotischen Destinationen wie Mexiko, Costa Rica und Südafrika mit, sondern auch zu so ungewöhnlichen wie die Münchener Bahnhofsmission.


Der Schulleiter Hermann Kunkel zollte den jungen Leuten großen Respekt. Die Schüler hatten es geschafft, in der schwierigen Zeit der Pandemie, Praktikumsstellen zu bekommen. Er dankte den Betrieben, dass sie es den Schülern ermöglichten, Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln.

Mit dem Hinweis, die Hygieneregeln zu beachten und auch am Platz die Masken aufzubehalten, übergab er das Wort an Karin Steinmüller, die Fachbetreuerin der YouTou.

Sie begrüßte die Schüler mit einem lustigen Sketch, bei dem sie von Alexander Thoma aus dem Leitungsteam der Schule unterstützt wurde. Auf humorvolle Weise wiesen sie auf die der Pandemie geschuldeten, teils außergewöhnlichen Bedingungen hin, die von allen große Flexibilität erforderte. »Sechs Monate waren die weg, des mach‘ ma nimma« spielte darauf an, dass manche Schüler das zweite und dritte Praktikum coronabedingt zusammenlegten und, weil sie der Betrieb dringend brauchte, gleich noch die Sommerferien im Betrieb arbeiteten. Auch auf die ebenfalls der Pandemie geschuldete große Bandbreite der Praktikumsstellen gingen die beiden ein: »Milchwerke, Bahnhofsmission, Frankreich, Malaga. Das ist ja unglaublich, wo die heuer alle waren« so Karin Steinmüller, die damit einige Praktika im Frühsommer meinte. »Im September sind's dann aber geflüchtet«, scherzte Alexander Thoma hinsichtlich einiger Fernziele, die die Herzen der Zuhörer in Zeiten von Corona besonders hoch schlagen ließen.

Von spannenden Begegnungen und unvergesslichen Wochen in Südafrika und Namibia berichteten Johanna, Lea und Sophia, die in Lodges im Service und im Housekeeping arbeiteten. »Wir haben während einer Safari sogar die Big Five gesehen, das war unglaublich und total schön«, schwärmte Johanna aus Laufen. In Südafrika seien alle sehr gastfreundlich gewesen und sie hätten sich, auch bei den Kollegen, sehr willkommen gefühlt.

Ebenfalls bestens aufgehoben fühlten sich fünf Schülerinnen der »Mexiko-Gruppe«. Sie arbeiteten in einem Restaurant im Herzen von Mexiko-Stadt und hatten dort quasi Familienanschluss, weil die Inhaberin eine Bekannte von Mathelehrer Christoph Grätz ist. So hätten sie die mexikanische Kultur ganz authentisch kennenlernen dürfen, erzählen die vier Mädchen mit leuchtenden Augen.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der heutigen Ausgabe (Dienstag, 30. November) des Berchtesgadener Anzeigers.

Karin Kleinert