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Von Tierarzt-Besuchen und Staubsaugern

Hallo, mein Name ist Neville. Ich bin ein schwarzer Labrador-Welpe und wohne in der Hauptstadt Berlin. Als junger Hund erlebt man fast jeden Tag Neues und Aufregendes. In meinem Tagebuch erzähle ich euch davon.

Labrador-Welpe Neville
Ich war beim Tierarzt! In dem kleinen Buch steht, welche IMpfungen ich bekommen habe. Foto: Insa Kohler/Insa Kohler/dpa Foto: dpa

Ich musste diese Woche zum Tierarzt! Denn ich wurde zum zweiten Mal geimpft. Die ersten Impfungen habe ich bekommen, als ich acht Wochen alt war. Jetzt bin ich zwölf Wochen alt. Damit die Impfungen mich richtig schützen, müssen sie wiederholt werden. Das wird dann in meinem Heimtierausweis eingetragen.

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Der Tierarzt hat mich außerdem untersucht: Er guckte meine Zähne an, schaute in meine Ohren und drückte auf meinen Bauch. Außerdem hörte er mein Herz ab und steckte mir ein Fieber-Thermometer in den Po. Ich habe mir alles gefallen lassen! Auch der kleine Pieks von der Impfung hat mir nichts ausgemacht. Die Tierarzt-Helferin hat mich nebenbei mit Leckerlis gefüttert.

Ich wurde auch gewogen: 7,2 Kilo stand auf der Waage. Der Tierarzt findet, ich bin fast ein bisschen zu dick. Frechheit! Wir Labradore gelten als besonders verfressene Hunderasse, hat er gesagt.

Meine Menschen hatten sich anfangs Sorgen gemacht, ich könnte Angst vor dem Tierarzt haben. Einige Tiere haben das. Aber ich fand es ziemlich cool dort.

Es gibt allerdings ein paar Dinge, die finde ich nicht cool. Der Haartrockner im Bad ist mir nicht geheuer, genauso der Pürierstab in der Küche. Die machen so viel Lärm. Und wen ich auch nicht mag, ist er Staubsauger! Der ist nicht nur laut, sondern fährt auch noch in der Gegend herum! Fürchterlich! Da verkrieche ich mich und hoffe, dass es schnell vorbei ist.