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VR-Bank Rosenheim-Chiemsee auch im Kreis Traunstein

Vorstand und Aufsichtsrat der VR-Bank Rosenheim-Chiemsee eG blicken in der Vertreterversammlung auf ein gutes Geschäftsjahr 2012 zurück. Die Vertreter stimmten der Verschmelzung der VR-Bank Rosenheim-Chiemsee mit der Volksbank-Raiffeisenbank Mangfalltal-Rosenheim zu.

Die Bilanzsumme des Geldinstitutes, das im Landkreis Traunstein Geschäftsstellen in Rottau, Grassau, Marquartstein, Schleching, Übersee, Reit im Winkl, Ruhpolding und Inzell betreibt, stieg um 2,4 Prozent auf 2,44 Milliarden Euro. Bei den Kundenkrediten gab es eine Steigerung um 3,9 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro und die Kundeneinlagen stiegen um 2,7 Prozent auf 1,83 Milliarden Euro. Die Bank hat in 47 Geschäftsstellen rund 120 000 Kunden und etwa 42 000 Mitglieder.

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Den Zuwachs der Einlagen von rund 69 Millionen Euro kommentierte Vorstandssprecher Konrad Irtel: »Mit diesem klaren Vertrauensbeweis unserer Kunden sehen wir unsere Philosophie bestätigt.« Mit einem Zuwachs von rund 44 Millionen Euro gab es auch ein starkes Kreditwachstum. »So tragen wir als Ortsbanken maßgeblich zur stabilen Finanzierung der mittelständischen Wirtschaft bei« so Irtel.

Die VR-Bank Rosenheim-Chiemsee sei ein bedeutender Arbeitgeber, Ausbilder, Investor und Steuerzahler, sagte der Sprecher. Man beschäftige mehr als 650 Bankmitarbeiter. »Zu unserer Verantwortung gehört es, auch an die Zukunft zu denken und für gut ausgebildeten Nachwuchs zu sorgen. Mit einer Ausbildungsquote von über zwölf Prozent leiste die Bank weit mehr als der Branchendurchschnitt. Dies bedeute für 73 junge Menschen den Einstieg ins Berufsleben.

Auch mit Investitionen von über drei Millionen Euro allein im vergangenen Jahr leiste die Bank einen bedeutenden Beitrag für die Region. Zudem gehöre sie durch die regionale Präsenz vielerorts zu den nachhaltig größten Gewerbesteuerzahlern der Gemeinden und trage so zusätzlich zur regionalen Förderung bei.

Aufsichtsratsvorsitzender Josef Stadler ging auf das erfolgreiche Geschäftsjahr 2012 ein. Auch der Revisionsdirektor des Genossenschaftsverbandes Bayern, Siegfried Drexl, unterstrich mit seinem Bericht über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung die positive Entwicklung der Bank. Aufgrund des Bilanzgewinns in Höhe von 2,0 Millionen Euro wurde einer Dividende in Höhe von 2,0 Prozent zugestimmt.

Der eingangs erwähnten Verschmelzung haben die Vertreter beider Banken mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Die neue Bank wird – getragen von 66 000 Mitgliedern und mehr als 900 Mitarbeitern – über 200 000 Kunden betreuen und eine Bilanzsumme von rund 3,7 Milliarden Euro ausweisen.