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Wacken Open Air: Das »Metal-Mekka« wird 30

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Wacken Open Air
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In Wacken geht wieder die Post ab. Foto: Axel Heimken Foto: dpa

Ein kleines Dorf namens Wacken wird für vier Tage von 80.000 Heavy-Metal-Fans bevölkert. In diesem Jahr findet das Wacken Open Air zum 30. Mal statt.


Wacken (dpa) - 80.000 Heavy-Metal-Fans in einem 1800-Seelen-Dorf kann nur eines bedeuten: Das Wacken Open Air beginnt. Was vor 30 Jahren mit gerade mal 800 Besuchern in einer unscheinbaren Sandkuhle in der Nähe des Dorfes Wacken begann, hat sich zu einem der größten Heavy-Metal-Musikfestivals der Welt gemausert.

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Die Bilder von entfesselten Hard-Rock-Fans, die auf dem platten Land zwischen Kirchturm und Kühen feiern, sind schon legendär. Offiziell startet das Festival am Donnerstag, doch schon ab Montag machen sich die Fans auf den Weg, um auf einem Gelände von rund 300 Fußballfeldern mehr als 200 Bands zu sehen.

Trotz des Jubiläums fehlen in diesem Jahr die ganz großen Namen der Szene. Die meisten Metalheads dürften sich auf die Auftritte von Slayer, Anthrax, Uriah Heep und Bullet for my Valentine freuen. In diesem Jahr erhält mit dem Auftritt von The BossHoss - bekannt aus der TV-Casting-Serie »The Voice of Germany« - auch Countrymusik Einzug in Wacken.

Dem 30. Geburtstag wollen die Veranstalter in anderer Weise Rechnung tragen. Es gebe in diesem Jahr eine »History Stage«, kündigten sie an. Für diese neue Bühne wurden Bauteile der alten Hauptbühne aus den Anfangstagen recycelt, hieß es.

Neu ist auch die »Wacken Future Factory«, eine Ideenwerkstatt, wo Fans, Musiker, Sponsoren und Experten diskutieren sollen, wie das Wacken Open Air zukünftig aussehen könnte. Dabei sollen gesellschaftlich relevante Themen wie beispielsweise Nachhaltigkeit, Inklusion oder Digitalisierung aufgegriffen werden. Auch die Polizei wartet mit Neuerungen auf. In diesem Jahr soll zur Unterstützung der Polizeikräfte erstmals eine Drohne zum Einsatz kommen.

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