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Wählen und warten am Wahltag

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Wahlkampf kurz vor der Wahl
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Auch kurz vor der Wahl traten viele Politiker noch mal auf. Foto: Britta Pedersen/dpa Foto: dpa

Viel Zeit bleibt nicht mehr. An diesem Sonntag stimmen die Wähler in Deutschland über den neuen Bundestag ab. Danach entscheidet sich, welche Politiker und Parteien in nächster Zeit über wichtige Themen in Deutschland bestimmen.


Vorher versuchen die Politiker noch mal alles, um die Menschen im Land von sich zu überzeugen. Am Freitag standen für mehrere Parteien noch große Veranstaltungen an. Auch an diesem Samstag treten manche Politiker auf. Sie erzählen, welche Themen ihnen besonders wichtig sind und warum die Menschen sie wählen sollten.

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Am Sonntag bleibt auch den Politikern nichts anderes mehr übrig, als abzuwarten. Am Morgen öffnen in ganz Deutschland die Wahllokale. Das können zum Beispiel Schulen, Kindergärten und Altenheime sein. Jeder Wähler hat ein solches Wahllokal bei sich in der Nähe.

In Deutschland leben ungefähr 80 Millionen Menschen. Doch längst nicht alle von ihnen dürfen bei der Wahl mitmachen. Die Wähler müssen zum Beispiel mindestens 18 Jahre alt sein und Bürger von Deutschland.

Im Wahllokal betreten die Wähler eine kleine Kabine. Dort machen sie auf einem Zettel zwei Kreuze: das erste für einen Politiker aus ihrer Umgebung, das zweite für eine Partei. Viele Wähler haben ihren Zettel schon vor der Wahl ausgefüllt und per Brief abgeschickt.

Am Ende landen die Zettel in Urnen, also in Kästen mit einem Schlitz. Doch wer zählt die Kreuzchen von Millionen Wählern zusammen? Dafür sind die Wahlhelfer zuständig. Viele Tausend Menschen helfen bei der Wahl mit.

Um 18 Uhr am Sonntag schließen die Wahllokale. Dann gibt es auch erste Ergebnisse: Für welche Partei haben die meisten Menschen gestimmt? Welche Partei hat nicht so gut abgeschnitten? Die endgültigen Ergebnisse stehen wahrscheinlich in der Nacht auf Montag fest.