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Wanderer verletzt sich am Fuß – Bergwacht fliegt Gruppe aus Steinernem Meer aus

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Bergwacht Berchtesgaden rettet Wandergruppe mit Helikopter aus Steinernem Meer
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Einsatz für die Berg- und Wasserwacht am Königssee: In den Sonntag Abendstunden saß eine Wandergruppe mit einem verletzten Mitglied im Steinernen Meer fest. Die vier Bergsteiger wurden mit einem Helikopter ausgeflogen. Foto: BRK BGL

Schönau am Königssee – Eine vierköpfige Wandergruppe und einen verletzten Bergsteiger retteten am Sonntagabend Einsatzkräfte der Bergwacht und der Wasserwacht Berchtesgaden unter Einsatz eines Rettungshubschraubers aus dem Steinernen Meer.

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Die Ungarn waren in den frühen Abendstunden nur noch sehr langsam vorangekommen, da ein 30-jähriger Mann aus der Gruppe wegen einer Fußverletzung kaum mehr aus eigener Kraft gehen konnte. Kurz nach 18.30 Uhr setzten die Wanderer deshalb einen Notruf ab.

Die alarmierten Einsatzkräfte fanden die Bergsteiger, die sich zwischen Landtal und der Wasseralm in der Röth im Gelände verteilt hatten. Sie flogen den Verletzten am Tau nach Salet ans Königssee-Südufer aus. Der Rest der Gruppe konnte in den Heli einsteigen und wurde so ebenfalls ins Tal gebracht und dann von der Wasserwacht per Boot über den Königssee zur Seelände zurückgefahren. Eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes brachte den Verletzten aus der Gruppe zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

Bereits am Samstag Nachmittag gegen 16.40 Uhr musste die Berchtesgadener Bergwacht eine Rumänin suchen und retten, die mit ihrer Handy-Navigation am Kehlstein unterwegs war und sich zwischen Dalsenwinkelstraße und Urschenlochsteig im Altschnee des Bergwalds verstiegen hatte. Die Retter fanden die Unverletzte nach rund einer halben Stunde Fußmarsch und brachten sie ins Tal zurück.

Gleichzeitig versorgte die Bergwacht Teisendorf-Anger, die beim Stoißeralm-Berglauf am Teisenberg zur Absicherung vor Ort war, eine gestürzte 59-jährige Mountainbikerin mit einer Armverletzung. Die Rettungswagen-Besatzung des Teisendorfer Roten Kreuzes übernahm die Einheimische in Hochpoint und brachte sie dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

Ein tragisches Unglück ereignete sich bereits am Freitag am Kehlstein. Dort stürzte ein Urlauber vor den Augen seiner Frau in den Tod. red/BRK BGL