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Wann gehört man dazu?

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Ramadanfest in Berlin
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Viele Muslime in Deutschland haben oft mit Menschen anderer Religionen zu tun. Foto: Jörg Carstensen/dpa Foto: dpa

Sich in einem neuen Land zurechtzufinden, ist gar nicht so einfach. Bis man richtig dazugehört, kann es eine ganze Weile dauern. Fachleute sagen dazu auch: Integration. Sie schauen sich regelmäßig an, wie gut sich Menschen in Deutschland integrieren.


Am Donnerstag berichteten Experten über eine große Befragung in Europa. Dabei ging es vor allem um Menschen, die an die Religion Islam glauben. Die Forscher wollten etwa wissen: Wie gut kommen Muslime in den Ländern zurecht, in die sie selbst, ihre Eltern oder Großeltern eingewandert sind. Doch wie untersucht man das? In diesem Fall schauten sich die Fachleute vor allem vier Bereiche an: Sprache, Schule, Arbeit und Freunde.

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SPRACHE: Wer in ein neues Land kommt, versteht am Anfang häufig nicht so viel. Schließlich sprechen die Menschen eine andere Sprache. Experten sagen: Um sich in einem Land zurechtzufinden, sei es besonders wichtig, die Sprache des Landes zu sprechen.

SCHULE: Die Fachleute schauten sich zum Beispiel an, in welchem Alter die Befragten die Schule verlassen und mit welchem Abschluss. Sie sind der Ansicht: Eine gute Ausbildung erhöhe die Chancen, sich gut zu integrieren.

ARBEIT: Einen festen Arbeitsplatz zu haben, ist vielen Menschen sehr wichtig. Sie verdienen dadurch Geld und können selbst entscheiden, wofür sie es ausgeben. Auch dadurch bringen sie sich in die Gesellschaft ein.

FREUNDE: Um sich in einem Land zurechtzufinden, hilft es, Menschen aus diesem Land kennenzulernen. Deshalb fragten die Forscher zum Beispiel: Wie häufig haben sie Kontakt zu Menschen anderer Religionen? Dabei kam heraus: Ein Großteil der Muslime in Deutschland hat regelmäßig mit Menschen anderer Religionen zu tun.

Religionsmonitor

Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration