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Warten und bibbern im Wind

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Brrrr! Kalt, kalt, kalt!
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Da wird einem schnell kalt: In Leipzig mussten die Leute lange auf ihre Züge warten. Foto: Sebastian Willnow/dpa Foto: dpa

Das Thermometer zeigte etwa minus zwei Grad Celsius an. Doch wer draußen war, konnte das kaum glauben. In vielen Orten in Deutschland bibberten die Menschen am Wochenende. Die Temperatur erschien ihnen viel niedriger, als das Thermometer anzeigte.


Den Unterschied zwischen der gemessenen Temperatur und der gefühlten Temperatur nennen Experten Windchill-Effekt (gesprochen: windschill). Und sie wissen auch, warum es diesen Effekt gibt. Es liegt am Wind!

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Denn: Wenn die Luft kälter ist als die Temperatur unserer Haut, gibt der Körper Wärme an die Umgebung ab. Pustet der Wind über unsere Haut, trägt er die Wärme unseres Körpers besonders schnell weg. Die Haut kühlt also immer mehr ab. Je mehr Wind da ist, desto schneller.

So richtig lange wollte deshalb am Wochenende kaum einer draußen bleiben. Vielen Menschen in der Stadt Leipzig blieb jedoch nichts anderes übrig. Sie waren extra zur Buchmesse in die Stadt gereist. Doch wegen Schnee und Frost konnte die Bahn eine Zeit lang nicht fahren. Die Menschen mussten deshalb im Freien warten - und bibbern.