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Warum Experten Vogeleier von Wildgänsen behandeln

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Experten behandeln Vogeleier
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Eine Kanadagans sitzt auf ihrem Nest. Fachleute behandeln die Eier dieser Vögel. Damit es weniger Wildgänse gibt. Foto: Nicolas Armer/dpa Foto: dpa

An vielen Seen und Flüssen im Bundesland Bayern leben massenweise Wildgänse - vor allem Grau-, Kanada- und Nilgänse. Und es werden immer mehr.


Graugänse sind bei uns heimisch. Aber Kanada- und Nilgänse leben erst seit einiger Zeit in Deutschland. Die Kanadagans ist ursprünglich im Norden Amerikas zu Hause - und die Nilgans in Afrika.

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In Bayern gibt es so viele Gänse, dass sie die Menschen stören. Denn sie fressen die Felder kahl. Die Tiere verdrecken mit ihrem Kot aber auch die Parks und die Wiesen.

Experten suchen nun nach Lösungen. Sie wollen, dass es weniger Gänse gibt. Dazu behandeln sie unter anderem die Eier der Vögel.

Zuerst zerstören sie alle Eier aus dem Nest - bis auf zwei. In diese spritzen sie Bakterien. Dadurch werden die Eier schlecht und es können daraus keine Küken mehr entstehen.

Das Ganze geschieht aber so, dass die Gans es nicht merkt und danach weiterbrütet. Allerdings bekommt sie weniger Nachwuchs.

Dazu braucht man aber eine Genehmigung, sagt ein Experte. Denn alle Vogelarten stehen in Deutschland eigentlich unter Schutz.