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Was macht eine Frau aus?

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Daniel Radcliffe
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Daniel Radcliffe setzt sich für Trans-Frauen ein. Foto: Manuel Lopez/epa/Keystone/dpa Foto: dpa

Nach der Geburt werden über Babys verschiedene Sachen notiert. Wie groß sie sind zum Beispiel und wie viel Gramm sie wiegen. Außerdem wird ihnen ein Geschlecht zugeteilt.


Einige Menschen merken aber in ihrem Leben, dass da ein Fehler gemacht wurde. Sie sind zum Beispiel eigentlich eine Frau und kein Mann. Obwohl sie vielleicht einen Jungennamen und einen Penis haben.

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Das wollen diese Menschen dann oft ändern. Sie wollen offen als Frau leben und nicht mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugeteilt wurde. Man nennt sie auch Trans-Frauen. Das ist zum Beispiel bei Lucy aus der Sendung »Germany's next Topmodel« so.

Momentan gibt es einen Streit über Trans-Frauen. Frauen werden in unserer Gesellschaft oft ungerechter behandelt als Männer. Gegen diese Ungerechtigkeiten kämpfen Menschen. Das nennt man Feminismus.

Manche Leute finden aber: Trans-Frauen sind keine richtigen Frauen. Nur wer von Geburt an eine Vagina hat, ist eine Frau, sagen sie zum Beispiel. Deswegen hätten sie auch nicht die gleichen Probleme wie Frauen und können nicht Teil des Feminismus sein.

Auch die Autorin J.K. Rowling hat sich zu dem Thema geäußert. Sie hat die Harry-Potter-Bücher geschrieben. Sie findet es wichtig, zwischen Frauen und Trans-Frauen zu unterscheiden. Sie hat Sorge, dass die Probleme von Frauen sonst nicht genug beachtet werden.

Das sehen Trans-Frauen und viele andere Menschen anders. J.K. Rowling versteht die Ziele von Trans-Frauen nicht, sagt eine Fachperson. Trans-Frauen wollen einfach nur als Frauen anerkannt werden, sagt sie. Denn auch sie erleben viele Ungerechtigkeiten im Alltag. Dagegen sollte sich der Feminismus auch einsetzen, finden sie. J.K. Rowlings Aussagen machte das aber schwerer.

Dafür bekommen Trans-Frauen jetzt viel Unterstützung. »Trans-Frauen sind Frauen«, sagt Daniel Radcliffe. Er hat den Zauberer Harry Potter in den Filmen gespielt. Auch seine Kolleginnen Emma Watson und Bonnie Wright setzen sich dafür ein.

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