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Was Tiere gegen die Hitze tun

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Entspanntes Känguru
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Rote Riesenkängurus lecken ihre Vorderbeine, um sich an heißen Tagen abzukühlen. Foto: Ronald Wittek/dpa Foto: dpa

Hecheln, das Fell lecken oder doch lieber ein Sandbad? Tiere haben viele Tricks, um sich bei Hitze abzukühlen. Ein Tier stellt sogar seine eigene Sonnencreme her.


Wenn uns Menschen zu heiß wird, müssen wir uns abkühlen. Wir schwitzen dann zum Beispiel. Die Haut bildet Schweißtropfen, die den Körper kühlen, wenn sie verdunsten. Auch Tiere brauchen Abkühlung. Gerade jetzt, wenn es draußen so heiß ist. Manche Tiere schwitzen so wie wir. Doch viele Lebewesen kennen andere Techniken.

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HECHELN: Bestimmt hast du schon mal einen Hund hecheln sehen. Er streckt dann seine Zunge aus der Schnauze und atmet schnell ein und aus. Der Hund schwitzt sozusagen über seine Zunge. Durch das schnelle Atmen entsteht ein Luftzug. Der Speichel in der Schnauze verdampft und die eingeatmete Luft kühlt den Körper.

SCHLAMMBAD: Wildschweine wälzen sich in matschigen Pfützen, wenn ihnen heiß wird. Der feuchte Schlamm kühlt die Tiere ab. Das Schlammbad ist aber auch noch für etwas anderes gut. Denn der Schlamm schützt die Schweine vor Mücken und anderen Tierchen.

SONNENCREME: Flusspferde tummeln sich meist den ganzen Tag im Wasser. Einen Sonnenbrand bekommen sie dabei nicht. Sie machen sich einfach ihre eigene Sonnencreme. Die Haut der Flusspferde bildet eine fettige Flüssigkeit. Die schützt sie vor den Sonnenstrahlen.

FÄCHER: Eine kühle Brise kann an heißen Tagen für Abkühlung sorgen. Bienen nutzen ihre Flügel als eine Art Fächer. Die Insekten schlagen sie dazu ganz schnell hin und her. Wenn es im Bienenstock zu warm wird, fächeln ganz viele Bienen gemeinsam mit ihren Flügeln. Das sorgt dann für kühle Luft.

SANDBAD: Menschen baden bei Hitze gerne im Wasser. Vögel tun das auch. Manchmal baden sie aber auch im Sand. Sie reiben ihre Federn mit den Sandkörnern ab. Die Vögel schaffen so mehr Platz zwischen ihren Federn. Dadurch kann mehr Wind an ihre Haut kommen und sie abkühlen.

LECKEN: Zwar schwitzt das Rote Riesenkänguru nicht. Aber trotzdem sorgt es für ein nasses Fell, um sich abzukühlen. Dazu leckt es sich die Vorderbeine. Der Speichel verdunstet und die Körpertemperatur sinkt etwas.