Wasserwacht und Christoph 14 im Einsatz

Wasserwacht und Christoph 14 im Einsatz
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Foto: BRK BGL
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Schönau am Königssee – Die ehrenamtlichen Wasserretter und eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes rückten am Montag, 20. September, kurz nach 9 Uhr mit dem Rettungsboot nach Sankt Bartholomä aus, wo sich ein 20-jähriger einheimischer Zimmerer mit dem Werkzeug an der Hand verletzt hatte.


Sie versorgten den jungen Mann, brachten ihn per Boot zur Seelände und dann mit dem Rettungswagen zur Kreisklinik Berchtesgaden. Vier Wasserretter waren eine gute Stunde lang unterwegs.

Am Freitagabend, 17. September, ging kurz nach 18.30 Uhr ein Notruf aus dem Kesselsteig am Königssee-Ostufer ein, wo ein erschöpfter und erkrankter 78-jähriger Einheimischer nicht mehr weiterkam. Die BRK-Wasserwacht war gerade bei einer Übung mit der Bergwacht Berchtesgaden und Bergrettern aus Polen am See, brachte sofort zwei Bergretter nach Kessel, die zum Mann und seinen beiden Begleitern aufstiegen und ihn versorgten. Die Wasserwacht holte dann an der Seelände weitere Bergretter ab und fuhr sie nach Kessel, die ebenfalls aufstiegen und beim Transport des 78-Jährigen halfen, den die Wasserwacht anschließend zur Seelände fuhr. Von dort aus ging es mit einem Rettungswagen des Berchtesgadener Roten Kreuzes weiter zur Kreisklinik Berchtesgaden.

Eine 46-jährige Urlauberin aus Berlin benötigte am Mittwochnachmittag, 15. September, gegen 15 Uhr notärztliche Hilfe, da sie sich im Gebiet der Salet-Almen am Königssee-Südufer das Sprunggelenk gebrochen und ausgerenkt hatte. Die Wanderin hatte Glück im Unglück, da ein Notfallsanitäter in der Nähe war, Erste Hilfe leistete und das Gelenk zeitnah wieder einrenkte, was die Heilungsaussichten wesentlich verbessert. „Christoph 14“ flog die Einsatzstelle direkt an und versorgte die Frau notärztlich. Die BRK-Wasserwacht rückte zeitgleich mit dem Rettungsboot aus, half beim Umlagern der Verletzten und beim Transport zum Heli, mit dem die Frau dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall geflogen wurde. Die Ehrenamtlichen mussten dann noch fünf Begleiter per Boot zur Seelände zurückfahren.

fb/red