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Wechsel des Jobs muss kein Makel im Lebenslauf sein

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Mieser Job
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Wenn man nur noch mit schlechter Laune zur Arbeit geht, kann ein Jobwechsel Abwechslung bringen. Foto: Karolina Rezac Foto: dpa

Der neue Job ist gar nicht so, wie man ihn sich vorgestellt hat. Was nun? Sollte man so schnell wie möglich einen neuen suchen und kündigen? Ein paar Tipps von einem Karriereberater.


Dortmund (dpa/tmn) - Vom Jobwechsel hat man sich viel versprochen, doch die neue Stelle erfüllt die Erwartungen nicht. Ist es ratsam, dann gleich wieder zu kündigen? »Das hängt von der Vorgeschichte ab und davon, wie groß der Leidensdruck ist«, erklärt Karriereberater Thorsten Knobbe.

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Grundsätzlich spreche nichts dagegen, sich sofort wieder wegzubewerben - vorausgesetzt, man ist sich seiner Entscheidung sehr sicher. Arbeitnehmer sollten sich zunächst genau überlegen, was ihnen aktuell nicht gefällt. Dazu müssen sie sich Knobbe zufolge darüber klarwerden, warum sie den Job ursprünglich angenommen haben und warum sie sich jetzt deplatziert fühlen.

Der Karriereberater empfiehlt, etwas Abstand vom Berufsalltag zu bekommen, etwa indem man ein Wochenende lang wegfährt. Dann können Betroffene darüber nachdenken, wie sie jetzt noch etwas zum Positiven ändern können.

Wenn sie auch nach reiflicher Überlegung bei der Entscheidung bleiben, können Berufstätige eine sehr kurze Station im Lebenslauf Knobbe zufolge auslassen. »Wenn es ein ansonsten ruhiger Lebenslauf ist, ist ein kleiner Ausrutscher nicht weiter schlimm«, so Knobbes Einschätzung. Ist es dagegen die vierte Station eines Arbeitnehmers in vier Jahren, sehe das auf dem Papier nicht so günstig aus.