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Gemeinsam basteln, gemeinsam verkaufen: Groß war der Andrang beim Adventsbasar im Isinger Gymnasium.  Es kamen weit über 2000 Euro zusammen. Foto: Johannes Kneisel

Weihnachtliche Stimmung am Isinger Adventsbasar

Chieming – Glitzernde Muschelengel, farbenfrohe Fenstersterne und samtweiche Rentier-Anhänger – für Eltern, Freunde, ehemalige Schüler und Kollegen des Isinger Gymnasiums war am Adventsbasar, der nach zwei Jahren Corona-Pause wieder stattfinden durfte, etwas dabei. Seit Wochen schon hatten dafür die Kinder vorbereitet, gebastelt und geprobt. Und am Veranstaltungstag selber den ganzen Vormittag dekoriert und vorbereitet.


Während die Aula abends mit Tannenbäumen, Lichterketten und Kunstschnee zum vorweihnachtlichen Einkauf einlud, brutzelten draußen die Bratwürste und duftete der Punsch in den Haferln. Dichtes Gedränge herrschte vor den weihnachtlichen Verkaufsständen, wo es Kerzengestecke und Weihnachtskarten, Holzscheit-Engel und Nikolaus-Anhänger, Duftkissen und verzierte Christbaumkugeln gab. Daneben ging es gediegener zu. Dort zeigten die Zwölftklässler des W-Seminars Kunst ihre selbstgefertigten Werke. Wiederum daneben versteigerten die Oberstufenschüler bunt verzierte Lebkuchenhäuser für den guten Zweck.

»Die einen sind im Dunkeln und die anderen sind im Licht. Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.« Mit diesem Zitat aus Bertolt Brechts Dreigroschenoper hatte Schulleiterin Cathrin Brandl den Basar eröffnet. Sie wies die vielen Besucher auf die beiden Spendenziele der Isinger Schülerschaft hin: das UNICEF-Projekt »Bildung in Madagaskar« und die Wünsche Bedürftiger im Landkreis Traunstein.

Die Schülersprecher Ludwig Schaumberger, Ricarda Dresen und Remo Ritter stellten beide Spendenprojekte vor und betonten, dass ihnen ihre privilegierte Situation bewusst sei und dass es viele Kinder gebe, die nicht zur Schule gehen könnten und damit gar keinen Zugang zu Bildung hätten. Umso mehr freuten sich Schüler wie Lehrer der Isinger Schule, als am Ende des Basars insgesamt weit über 2000 Euro für die beiden Spendenprojekte zusammengekommen waren.

fb/red