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Weiße Weihnacht bleibt Traum: Es wird mild

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Schneefangzäune stehen auf einer mit Schmelzwasser bedeckten Wiese bei Günzach (Bayern). Foto: Karl-Josef Hildenbrand Foto: dpa

Offenbach (dpa) - Weiße Weihnacht in Deutschland bleibt dieses Jahr wohl ein Traum. «Die Zeichen deuten weiterhin auf ein eher wechselhaftes und vor allem eher mildes Weihnachtsfest in ganz Deutschland hin», sagte Meteorologin Sabine Krüger vom Deutschen Wetterdienst.


«Für den Westen stehen die Chancen sehr schlecht.» Auch der kalendarische Winteranfang an diesem Freitag bringt keinen Durchbruch.

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Höchstes im Osten, wo Russland-Hoch «Thomas» mit Frost seinen Einfluss geltend macht, könne es an Heiligabend weiß und recht kalt sein, «aber spätestens am ersten Weihnachtsfeiertag gewinnt wohl auch dort die Milderung die Oberhand», sagte Krüger. Im Nordosten gibt es dank «Thomas» zum kalendarischen Winteranfang Schnee und leichten Frost, während am Oberrhein Regen bei plus neun Grad erwartet wird.

Weiße Weihnachten im ganzen Land gab es zuletzt vor zwei Jahren. Der Dezember 2010 ging als kältester Dezember seit mehr als 40 Jahren in die Statistik ein. Am Frankfurter Flughafen kämpfte der Winterdienst mit über einem halben Meter Schnee. Davor konnten die Menschen zuletzt 1981 Weihnachten im Schnee feiern.

Rein statistisch stehen die Chancen auf Schnee an den Feiertagen in Deutschland generell eher schlecht: Schneesicher sind nach Berechnungen des DWD nur die Alpen, sonst liegt die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten bei zwei Prozent an der Nordsee, bei zehn Prozent entlang des Rheins und 20 bis 25 Prozent im Osten Deutschlands. In Bayern und in den Mittelgebirgen liegt sie immerhin bei 30 bis 40 Prozent.