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Wenn Muslime zum Ziel von rechtsradikalem Terror werden

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Terror gegen Muslime
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Ein Mann weint bei einer Trauerfeier an den Särgen dreier Opfer des Angriffs auf eine Moschee in Quebec. Bei der Attacke waren im Januar 2017 sechs Menschen erschossen und 19 weitere verletzt worden. Foto: Paul Chiasson/The Canadian Press Foto: dpa

Wellington (dpa) - Quebec, London, Christchurch - Muslime und Moscheen werden immer häufiger zum Ziel von Rechtsradikalen.


QUEBEC, 2017: Während des Abendgebets erschießt ein 27 Jahre alter Kanadier sechs Muslime in einer Moschee. 2019 wird der als depressiv und rechtsradikal geltende Mann zu lebenslanger Haft verurteilt.

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LONDON, 2016: Vor einer Moschee steuert ein 47-Jähriger aus Wales seinen Lieferwagen mit Absicht in eine Gruppe von Muslimen. Ein Opfer stirbt, es gibt mehrere Verletzte. Motiv des Rechtsradikalen: Hass auf Muslime. Das Urteil: lebenslänglich.

DRESDEN, 2016: Sprengsätze explodieren am Kongresszentrum der Stadt und an einer Moschee. Der dort wohnende Imam und seine Familie kommen mit dem Schrecken davon. Zwei Jahre später wird ein islamfeindlicher Deutscher (31) zu mehr als neun Jahren Haft verurteilt.